
Fünfzehn Spieler haben sich scheinbar schon für das große LIV Golf-Comeback 2027 starkgemacht – ein echter Vertrauensbeweis und ein Boost für die umstrittene Tour, die immer wieder totgesagt wurde. Das Projekt, intern als LIV 2.0 bekannt, nimmt damit richtig Fahrt auf, auch wenn der finale Kader noch entscheidende Lücken hat.
Um LIV 2.0 überhaupt finanzieren zu können, will BC Partners Credit bis zu 300 Millionen Dollar lockermachen. Doch das Investment ist an eine Bedingung geknüpft: Genug Stars müssen am Abschlag stehen. Das Ziel ist ein Kader von 30 bis 40 Spielern. Die bisherigen 15 vorläufigen Zusagen sind ein starkes Signal, aber das Feld muss noch deutlich wachsen, damit der Plan aufgeht.
Wer ist schon am Start?
Vier Namen sind bereits öffentlich: Richard Bland, Cameron Tringale, Brendan Steele und Ben Campbell haben den Hut schon in den Ring geworfen. Für die Saison 2027 sind zunächst zehn Events geplant, davon fünf in den USA und fünf international, mit dem langfristigen Ziel von 17 Turnieren. Ein entscheidender Game Changer: Spieler sollen Anteile an der neuen Liga erhalten, anstatt sich nur auf hohe Startgelder zu verlassen.
Dicke Brocken auf dem Grün
Trotz des jüngsten Fortschritts gibt’s noch dicke Brocken auf dem Weg zur Wiederauferstehung. Eine Gruppe von über zehn LIV-Spielern, angeführt von Dustin Johnson, fordert über 100 Millionen Dollar an angeblich ausstehenden Vertragszahlungen vom PIF – eine Baustelle, die dringend geklärt werden muss. Und die ganz großen Zugpferde? Jon Rahm, Tyrrell Hatton und Ian Poulter sind angeblich nicht mehr dabei, und Louis Oosthuizen hat seinen Abschied von der 2027er Version bereits bestätigt. Ohne diese Top-Namen wird es für LIV 2.0 ein harter Kampf, die Fans zu begeistern.
Die ursprüngliche Deadline für Zusagen war der 25. Oktober, aber eine Verlängerung bis zum 30. Oktober ist im Gespräch. Die aktuellen 15 Commitments halten den Traum von LIV 2.0 am Leben, doch es braucht noch 15 bis 25 weitere Spieler, endlich Klarheit bei den PIF-Zahlungen und mehr Star-Power, damit der Abschlag 2027 wirklich ein Erfolg wird. Es bleibt spannend, ob dieser waghalsige Plan aufgeht.


