
Robert MacIntyre lieferte bei der BMW PGA Championship eine echte Gefühlsachterbahn ab und zeigte, warum Golf manchmal die nervenaufreibendste Show ist: Seine Par-Runde 72 in Wentworth ließ ihn nach Höhen und Tiefen regelrecht "fizzing" zurück. Eine Mischung aus purem Pech und unerwartetem Glück, alles an einem einzigen Tag.
Zwei Eagles, ein Birdie, aber auch ein Doppelbogey und drei Bogeys – diese Statistik schreit nach Drama. MacIntyre selbst sprach von einem "pure round of golf", obwohl er zwischen einem "unluckiest stretch of few holes" und dem "luckiest stretch of few holes" hin- und hergeworfen wurde. Besonders zwischen Loch 10 und 12, wo ein Bogey, ein Doppelbogey im Sand und ein weiterer Schlagverlust seine Nerven strapazierten, bevor er sich mit einem Birdie an der 13 und zwei späten Eagles an der 15 und 17 eindrucksvoll zurückmeldete.
Bob's Fightback – Mehr als nur Schläge
Trotz dieser Aufs und Abs hielt er sich auf beeindruckenden vier unter Par insgesamt, eine Position, die ihn voll im Rennen für das Wochenende hält. Bereits seine Eröffnungsrunde mit einer starken 68 hatte gezeigt, dass Bob, wie er von seinen Fans genannt wird, richtig gut in Form ist. "Als ich abgeschlagen habe, dachte ich: 'Okay, das wird ein echter Kampf'", so MacIntyre, der am Ende des Tages zusammenfasste: "Ja, ich bin gerade total 'fizzing', aber ich habe noch zwei Tage, um das zu fixen!"
Das Feld Läuft Heiß
Während MacIntyre sein inneres Feuer spürt, läuft es auch bei anderen heiß auf dem Grün. Aaron Rai und Joakim Lagergren haben mit ihren ersten 66er-Runden die Führung übernommen. Auch Rory McIlroy ist nach einer 69er-Runde am Start, auch wenn er selbst seine Drives zum Ende hin als "loose" bezeichnete. MacIntyre bleibt ein heißer Kandidat und seine bisherige Performance verspricht ein spannendes Finale bei der BMW PGA Championship 2026.



