
Aaron Rai hat auf der großen Bühne in Wentworth nicht nur mitgespielt, er hat im direkten Flight mit Superstar Rory McIlroy eine Ansage gemacht und sich mit einer bärenstarken 6-unter 66 die frühe Clubhouse-Führung geschnappt. Obwohl selbst der amtierende PGA Championship-Sieger 2026 anfangs mit den Nerven zu kämpfen hatte, lieferte er eine kontrollierte Hammer-Runde ab, die McIlroy, der auf einer 69 landete, alt aussehen ließ. Was für ein Statement!
Nerven aus Stahl oder einfach nur cool?
Rai zeigte sich mal wieder als Mister Steady: sieben Birdies, nur ein Bogey. Das Ding lief für ihn. Währenddessen sah es bei Rory McIlroy, der dieses Jahr seinen rekordverdächtigen achten Race to Dubai Titel jagt, lange nach einer Gala aus. Er war fünf unter Par nach nur zehn Löchern – die Fans tobten! Doch auf den letzten Bahnen ging ihm etwas die Puste aus, ein paar Schläge zu viel und schon war der frühe Glanz verblasst. Rai nutzte die Gunst der Stunde und bewies, dass er nicht umsonst als PGA Championship-Sieger 2026 unterwegs ist.
Ein neuer Style auf dem Grün
Der Kontrast könnte kaum größer sein: McIlroy, der explosive Künstler, der früh alles raushaut, und Rai, der kühne Taktiker, der kontrolliert sein Spiel aufbaut und dann zum Abschluss liefert. Als die beiden das Grün verließen, hatte Rai mit seiner 66 die Nase vorn, drei Schläge vor dem Nordiren. Shane Lowry, der dritte im Bunde, kam mit einer 1 über Par 71 rein und konnte da nicht mithalten. Rai hat in Wentworth gezeigt, dass er bereit ist, auch die ganz Großen herauszufordern. Das war ein Auftakt, der uns noch einiges verspricht.



