
Die DP World Tour hat sich klammheimlich zum Zünglein an der Waage im Machtkampf des Weltgolfs gemausert, denn hinter den Kulissen läuft ein strategisches Geplänkel, das LIV Golf kalt erwischt haben dürfte. Neue Regeln der PGA Tour und deren Allianz mit dem europäischen Circuit sind jetzt knallhart mit dem verbunden, was bei LIV Golf abgeht. Hier geht es um viel mehr als nur um Preisgelder – es geht um die Zukunft des Profi-Golfs.
Dieses "Top-Secret-Deal"-Geheimnis entpuppt sich als Verhandlungen über Spielerwege, Tourkarten, Co-sanctioned Events und die Frage, wie man mit Spielern umgeht, die zwischen LIV, der DP World Tour und der PGA Tour wechseln. Die Asian Tour hat bereits reagiert, nachdem Saudi PIF die Unterstützung für LIV Golf zurückgezogen hat, und plant für nächstes Jahr (2027) rund fünf Co-sanctioned Events und einen direkten Weg in die DP World Tour.
Wer sitzt am längeren Hebel?
Auf der PGA Tour-Seite gibt es klare Ansagen: Ein allgemeines Comeback-Programm für abgewanderte LIV-Spieler, wie es Brooks Koepka einst hatte, ist nicht geplant. Die Anzahl der DP World Tour-Karten und die genauen Wege bleiben weiterhin ein heißes Eisen. Berichte aus Spanien zeigen, dass die DP World Tour mit ihren 2028er Karten-Zuteilungen und ihrer Haltung zu LIV 2.0 einen echten Trumpf in der Hand hält.
Das Ringen um die Zukunft
Die DP World Tour ist längst keine reine Regionaltour mehr. Sie ist zur echten Rampe für Top-Status geworden, besonders für Golfer abseits des PGA Tour-Systems. Wenn die PGA Tour keine breite Rückkehrmöglichkeit für LIV-Spieler schafft, könnte die DP World Tour der realistischste Weg zurück sein, um Punkte und Top-Turniere zu spielen.
Es wird spannend zu sehen sein, ob die DP World Tour Spieler sanktioniert, die zu LIV 2.0 gehen, und wie viele Karten die PGA Tour am Ende im 2028er Rahmen springen lässt. Der Kampf um die Vorherrschaft im globalen Golf läuft richtig stark und die nächsten Wochen werden zeigen, welche Tour am Ende triumphiert.


