
Die Race to Dubai-Spitze bebt: Patrick Reed ist bei der BMW PGA Championship aus heiterem Himmel ausgeschieden, und das wirft die Jagd nach dem Jahres-Titel komplett über den Haufen. Was für ein Drama, das sich auf dem Grün von Wentworth abspielt, als der Capitano plötzlich von Bord musste.
Kapitän Reed, der bis dahin das Race to Dubai anführte, musste seine Runde zwei am Freitag, 18. September 2026, abbrechen, nachdem er sich an einer Baumwurzel verletzt hatte. Ein fataler Schlag auf dem neunten Loch und das plötzliche Aus nach nur neun gespielten Löchern mit 9 über Par. Ein Schock für ihn und seine Fans, denn die Saison neigt sich dem Ende zu und die Punktejagd ist heißer denn je.
Der Capitano geht von Bord
Dabei lief es am Donnerstag, im ersten Umlauf, noch richtig stark für den Amerikaner. Reed legte eine solide 4-unter 68 hin, was ihm einen geteilten siebten Platz sicherte – nur vier Schläge hinter den Führenden Aaron Rai und Joakim Lagergren. Eine Hammer-Runde mit einem bitteren Beigeschmack, denn trotz guter Leistung verpasste er die Chance, seinen Vorsprung auf Rory McIlroy auszubauen. Nun ist es ganz anders gekommen.
McIlroys unerwartete Chance
Reeds plötzlicher Rückzug verändert die gesamte Dynamik im Race to Dubai dramatisch. Er war auf bestem Wege, nach Collin Morikawa erst der zweite Amerikaner zu werden, der diesen prestigeträchtigen Titel holt. McIlroy, der vor dem Wochenende 840 Punkte hinter Reed lag, wittert jetzt Morgenluft. Immerhin warten 1.335 Punkte auf den Gewinner der BMW PGA Championship – eine Summe, die das Blatt komplett wenden könnte. Reed hatte in Wentworth eine beeindruckende Serie, landete bei seinen letzten fünf Auftritten hier nie schlechter als in den Top Five. Jetzt ist alles offen.


