
Mit Runden von 78 und 77 hat Jon Rahm bei der BMW PGA Championship nicht nur den Cut verpasst, sondern auch die Golf-Welt ins Staunen versetzt. Der zweimalige Major-Champion, einer der Big Names am Start, saß nach zwei Tagen mit sage und schreibe 11 über Par auf T140 – quasi Letzter im 144-Mann-Feld. Ein absolutes Desaster, das niemand so kommen sah.
Sein Auftakt am Donnerstag war schon ein Schlag in die Magengrube: eine 6-over 78, die schlechteste Runde, die er seit 2021 außerhalb eines Majors hingelegt hat. Am Freitag lief es dann kaum besser, mit einer 77, die unter anderem einen Drive ins Bunker am neunten Loch, fünf Bogeys und ein Double Bogey beinhaltete. Die Leader, darunter Adam Scott und Filippo Celli, spielten mit 10 unter Par in einer ganz anderen Liga, während Rahm dem Cut nur noch hilflos zuschauen konnte.
Das Rahm-Rätsel von Wentworth
Die BMW PGA Championship ist das Flaggschiff-Event der DP World Tour in Wentworth, ein Ort, an dem Rahm in der Vergangenheit oft richtig stark performt hat, mit zwei Runner-up-Finishes in seiner Vita. Gerade deshalb ist dieser Absturz so unerklärlich. Was zum Geier ist da los beim Spanier, der sonst auf dem Grün keine Nerven zeigt?
Formkurve auf Talfahrt?
Experten sprechen bereits von einer ungleichmäßigen Form, besonders außerhalb der LIV Golf Events. Rahm zeigte sich diese Woche von seiner verwundbarsten Seite, und sein frühes Aus mit +11 ist ein dicker Strich durch die Rechnung – für ihn und für alle, die sich auf seinen Kampf am Wochenende gefreut hatten. Das Golf-Drama in Wentworth geht ohne diesen großen Namen weiter.



