
J.J. Spaun, nicht nominiert für den Presidents Cup, verwandelt die Enttäuschung über die US-Team-Auswahl gerade in pures Adrenalin auf dem Grün der BMW PGA Championship. Obwohl er in den US-Rankings zur Team-Auswahl auf dem 10. Platz landete, wurde er als „odd man out“ von Captain Brandt Snedeker übergangen – stattdessen bekamen Chris Gotterup, Xander Schauffele, Justin Thomas, Patrick Cantlay, Jacob Bridgeman und Jackson Koivun die Captain’s Picks. Spaun selbst ist überzeugt, er habe alles getan, um dabei zu sein.
Die Sache hatte allerdings einen Haken: Spauns Saison war ein Wechselbad der Gefühle. Er triumphierte 2025 bei der U.S. Open, sicherte sich bei seinem Ryder Cup Debüt letztes Jahr zwei Punkte aus drei Matches und holte sich in dieser Saison einen Sieg in San Antonio. Doch sein Rückzug von der Tour Championship könnte ein Faktor gewesen sein, der die Entscheidung beeinflusste.
Die Rache von Wentworth
Jetzt ist Spaun am Start bei der BMW PGA Championship in Wentworth und dreht den vermeintlichen Tiefschlag in knallharten Treibstoff. Nach einer soliden Eröffnungsrunde von 70 Schlägen legte er in der zweiten Runde eine Hammer-Runde von 66 hin. Damit liegt er acht unter Par und nur zwei Schläge hinter der Führung, während es ins Wochenende geht. Er genießt das Event sichtlich und nutzt die Bühne, um Taten sprechen zu lassen.
Nichts mehr zu beweisen?
Dieser Move ist mehr als nur ein Statement; er zeigt die unbeugsame Mentalität eines Golfers, der sich nicht unterkriegen lässt. Spaun ist heiß und zeigt, dass auch ein „Snub“ eine Karriere massiv befeuern kann. Es läuft richtig stark für ihn, und das könnte erst der Anfang sein.


