
Ein Weltranglisten-979., der die versammelte Elite des Profigolfs auf links liegen lässt? Genau das passiert gerade bei der Alfred Dunhill Links Championship 2026. Michael Stewart, eigentlich eine Randnotiz im Profi-Golf, hat sich nach der ersten Runde sensationell an die Spitze gesetzt und teilt sich die Führung mit keinem Geringeren als Matt Fitzpatrick.
Auf dem anspruchsvollen Carnoustie Course zimmerte der Schotte eine unfassbare 65 ins Clubhaus, sieben unter Par – eine Hammer-Runde, die so schnell keiner erwartet hätte. Stewart, der nur dank einer Einladung am Start ist, zeigt den großen Namen, wo der Hammer hängt.
Der Underdog im Rampenlicht
Die Alfred Dunhill Links Championship, bekannt für ihr Pro-Am-Format und die drei ikonischen Links-Plätze Carnoustie, Kingsbarns und Old Course at St Andrews, bietet mit einem Preisfonds von $5 Millionen reichlich Zündstoff. Während Stars wie Tommy Fleetwood, Robert MacIntyre, Brooks Koepka und Tyrell Hatton ebenfalls am Start sind und sich ein Stück vom Kuchen sichern wollen, ist es ausgerechnet der Außenseiter Stewart, der die Schlagzeilen stiehlt. Sein Auftritt ist nicht nur richtig stark, sondern auch eine fette Ansage an die etablierten Größen.
Was kommt als Nächstes?
Diese Turnierwoche könnte für Stewart zum absoluten Karriere-Highlight werden. Die $800.000 für den Sieger sind eine Stange Geld, die nicht nur seine Kasse aufbessern, sondern auch wertvolle Race to Dubai und Official World Golf Ranking Punkte bedeuten würden. Aktuell läuft die zweite Runde und die Spannung steigt, ob Stewart dieses Niveau halten kann oder ob die Golf-Prominenz noch kontern wird.



