
Wegen des Iran-Konflikts UAE-Events skippen? Für Chris Wood war das nicht mal auf dem Radar – der Mann fühlt sich pudelwohl auf dem Weg zur neu angesetzten Abu Dhabi Challenge. Dieses Turnier, ein Stopp der HotelPlanner Tour, markiert das große Comeback des Golfsports in der Region, nachdem die Konflikte Ende Februar 2026 den Kalender durcheinandergewirbelt hatten.
Nach der Stornierung des Ajman-Events und einer Neuanpassung des Al Ain Turniers ist die Abu Dhabi Challenge im Al Ain Equestrian, Shooting & Golf Club die erste Competition, die wieder am Start ist. Und wer führt das Feld an? Kein Geringerer als Chris Wood, der als bekanntester Spieler im Line-up gilt und selbstbewusst die Entscheidung traf, die Reise anzutreten.
Die Lage auf dem Golfplatz und drumherum
Die Sicherheitslage in der Region ist weiterhin angespannt, und auch der Flugverkehr in den VAE hat die Auswirkungen des Konflikts zu spüren bekommen. Die nationale Luftfahrtbehörde hat Flüge iranischer Airlines seit dem 24. September 2026 bis auf Weiteres ausgesetzt – eine Ansage, die man nicht überhören kann.
Das betrifft auch die Schifffahrt und den allgemeinen Flugverkehr im Golf, wo es zu einigen Störungen und Ausfällen kam. Dennoch läuft der Betrieb an den Drehkreuzen der VAE, wie Dubai International oder Zayed International, weiterhin. Aber nicht alle nehmen das so locker wie Wood, wie ein Insider auf X kürzlich andeutete:
Politische Brisanz im Wüstensand
Die politische Dimension der Lage ist unbestreitbar: Iran warnte die VAE jüngst vor den "sehr prekären" Konsequenzen eines Besuchs von Benjamin Netanjahu in Abu Dhabi. Eine Drohkulisse, die man beim Abschlag wohl kaum ausblenden kann. Trotzdem, für Wood zählt nur das Grün.
Der Engländer zeigt sich unbeeindruckt von den Wirrungen und will in Al Ain eine Hammer-Runde nach der anderen aufs Parkett legen. Er ist am Start, bereit, sich den Sieg zu holen und ein klares Zeichen zu setzen: Auch in schwierigen Zeiten läuft der Ball auf dem Grün weiter.


