
Die PGA Tour 2026 liefert uns knallharte Fakten, wenn es um das geheime Waffenarsenal der Pros geht: die Schäfte. Während alle über Driver-Köpfe und puttschnelle Grüns fachsimpeln, zeigt sich in dieser Saison ein glasklarer Trend bei den Sieger-Bags – bestimmte Schaft-Modelle dominieren das Geschehen auf den Fairways und Grüns. Es ist ein Blick hinter die Kulissen, der verrät, wie die Elite ihr Spiel auf das nächste Level hebt.
An der Spitze dieses Material-Games steht Fujikura Ventus für Fairway-Hölzer, während True Temper Dynamic Gold weiterhin der unangefochtene Champion bei den Eisen ist. Hybrid- und Driver-Setups setzen auf eine Mischung aus Mitsubishi Tensei, Diamana und Aldila. Man könnte sagen, es läuft bei diesen Schaft-Herstellern.
Rai's Meister-Setup: Eine Blaupause des Erfolgs
Ein Paradebeispiel für diesen Trend lieferte Aaron Rai bei seinem Triumph bei der PGA Championship 2026. Sein Driver war mit einem Aldila Synergy Blue 70 TX bestückt, und in den 3er- und 5er-Hölzern setzte er auf den Fujikura Ventus Blue 8 X. Für sein Hybrid wählte er einen Mitsubishi Tensei CK Pro White Hybrid 90 TX, und die Eisen sowie Wedges wurden mit True Temper Dynamic Gold S300 / Tour Issue S300 bespielt. Was für ein präzises Set-up, das ihm den Sieg holte.
Die Message ist klar: Ventus ist die Schaft-Familie für Major-Siege in den Fairway-Hölzern. Dynamic Gold bleibt der Goldstandard bei den Eisenschäften für die Elite. Bei den Long-Game-Schlägern dominieren Profile mit hoher Stabilität und niedrigem Ballstart – Flexes wie TX oder X sind überall am Start, wo es um maximale Performance geht.
Die stabile Performance-Formel der PGA Tour
Der größere Trend auf der PGA Tour 2026 ist nicht nur ein einzelnes Modell, sondern eine erprobte Performance-Formel. Ventus-Varianten sind in den Winning-Bags der Fairway-Hölzer richtig stark vertreten. Dynamic Gold taucht immer wieder in den Eisen-Setups der Sieger auf. Bei Hybrids und Utility-Schlägern sind Mitsubishi Tensei Profile nach wie vor Standard, während die Driver-Spezialisten oft auf Schäfte mit niedrigem Spin und Tour-Stiffness setzen, statt auf weichere oder höher startende Optionen. Hier wird nicht gezockt, hier wird optimiert.


