
Mehrere LIV-Profis suchen ihr Glück jetzt bei der DP World Tour Q School – ein krasser Schachzug, der die Unsicherheit rund um LIV Golf 2027 gnadenlos aufzeigt. Spanische Medien berichten, dass jüngere Spieler wie Josele Ballester und Luis Masaveu bereits ihre Anmeldung für die Qualifikationsstufen eingereicht haben. Sie wollen sich damit ihre Optionen für die kommende Saison sichern, denn die Zukunft von LIV scheint alles andere als in Stein gemeißelt.
Wenn die Sicherung knallt: LIV am Abgrund?
Die Gerüchte brodeln schon länger, aber diese Woche nimmt die Dramatik nochmal ordentlich Fahrt auf: Ein mögliches Insolvenzverfahren bei LIV Golf steht angeblich schon nächste Woche im Raum. Das wäre ein Paukenschlag, der die gesamte Pro-Golf-Szene in ihren Grundfesten erschüttern würde. Und genau diese Ungewissheit ist der Motor hinter den Q-School-Ambitionen der Spieler. Sie suchen händeringend nach Alternativen, bevor das LIV-Schiff möglicherweise auf Grund läuft.
Q School als Rettungsanker
Die DP World Tour Q School ist bekanntlich eine der härtesten Mühlen im Profigolf. Hier geht es um alles: Tour-Status, Startrechte, eine Karriere. Dass gestandene oder aufstrebende LIV-Spieler wie Peter Uihlein und Chase Koepka ebenfalls am Start sind – sie treten ab dem 2. September (2026) in der ersten Stufe im Huddersfield Golf Club an – zeigt, wie ernst die Lage ist. Es geht nicht mehr nur um ein, zwei Jungs, die sich absichern wollen. Hier bahnt sich ein Trend an, der den Spielern eine Fluchttür in das bewährte Ökosystem der DP World Tour öffnen soll.



