
Die Fetzen fliegen, und zwar ganz oben in der Chefetage: Nach dem Skandal-Spot, der die Golf-Community in Aufruhr versetzte, rollen bei Callaway und Good Good nun die Köpfe in Marketing und Content. Top-Manager werden entlassen oder müssen gehen, eine direkte und knallharte Folge des umstrittenen Driver-Spots, der erst kürzlich für massive Wellen sorgte.
Der Preis des Skandals
Doch das war erst der Anfang der Welle. Good Good zog sich Berichten zufolge von einem Title-Sponsoring der PGA Tour zurück, und Retailer wie Dick’s Sporting Goods nahmen Good Good-Produkte aus den Regalen. Ein Image-Schaden, der richtig reinhaut und nicht nur Content-Manager betrifft, sondern das ganze Business auf Links dreht. Callaway selbst versprach, 1 Million US-Dollar für Organisationen zu spenden, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen – ein Versuch, die Wogen zu glätten, der aber zeigt, wie ernst die Lage ist.
Das Nachbeben geht weiter
Insider sprechen davon, dass Callaways Top-Content-Chef und Good Goods Marketing-VP direkt von diesen Entscheidungen betroffen sind, konkret sollen bei Good Good zwei Leute aus dem Marketing gefeuert worden sein. Die Chefs beider Unternehmen beteuern, den Spot vor der Veröffentlichung nicht gesehen zu haben – eine Erklärung, die bei vielen Golfern für Stirnrunzeln sorgt. Es bleibt abzuwarten, ob die Welle der Konsequenzen damit verebbt ist oder ob der Fall weiterhin das Image und zukünftige Partnerschaften im Golfsport beeinflusst. Diese Story läuft noch lange nicht smooth.


