
Trotz aller Gerüchte um Budgetkürzungen und ein wackeliges Fundament: Tom McKibbin, der nordirische Pro, rechnet fest damit, dass LIV Golf auch in der kommenden Saison am Start sein wird. Eine Ansage, die mitten in die Debatte um die Zukunft der umstrittenen Tour platzt und dabei mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Denn während der 2026er DP World Tour Spieler optimistisch klingt, brodelt es hinter den Kulissen gewaltig.
McKibbin, dessen Zukunft eng mit dem Schicksal der Tour verbunden ist, hat laut eigener Aussage noch „ein paar Jahre“ auf seinem LIV-Vertrag und will diesen auch erfüllen. Das Ding ist nur: Die Genehmigung für DP World Tour Spieler, bei LIV aufteen zu dürfen, galt nur für dieses Jahr. Wenn LIV 2027 weiterläuft, wird das eine heikle Kiste, die seine Position erheblich verkomplizieren könnte.
LIV 2.0: Sparen auf dem Grün?
Hinter den Kulissen soll bereits an einer „LIV 2.0“-Version gebastelt werden: kürzerer Spielplan, weniger Preisgeld. Das klingt nicht gerade nach einem stabilen Fahrplan und eher nach einer Notlösung. Besonders brisant: Nachdem der PIF nach dem Indianapolis-Finale die direkten Geldhähne zugedreht haben soll, ist die Finanzierung fragiler denn je. Das macht McKibbins Optimismus zu einer echten Zocker-Mentalität.
Die Hängepartie eines Pros
McKibbins Worte sind mehr als nur ein Gerücht; sie sind der Blick eines Spielers, dessen Karriere direkt an der Achterbahnfahrt von LIV hängt. Seine Zukunft, wie die vieler anderer Pros, wird nicht nur vom Überleben der Tour bestimmt, sondern auch davon, wie sich das Ganze mit den Regeln der DP World Tour verträgt. So oder so, McKibbins Erwartungen sind eher ein Wunschdenken aus der Spieler-Perspektive als eine offizielle Garantie der Liga. Die Karten werden neu gemischt, und es bleibt richtig spannend, welche Hand am Ende das Ass zieht.


