
Good Good Golf hat sich als Titelsponsor des geplanten PGA Tour Events zurückgezogen, ein Paukenschlag nach der verheerenden Kontroverse um ihr Callaway-Werbevideo. Das Drama, das sich um ein einziges, missglücktes Marketing-Manöver entspann, erreichte am 29. August seinen Höhepunkt, als bekannt wurde, dass die Partnerschaft mit Callaway beendet ist und die PGA Tour fieberhaft nach einem neuen Geldgeber für das nunmehr "Austin Championship" getaufte Turnier sucht, das eigentlich die "Good Good Championship" sein sollte.
Der verhängnisvolle Werbe-Fauxpas
Alles begann um den 21. August mit einem gemeinsamen Promo-Clip für einen Callaway x Good Good Driver. Darin wurde eine Frau, gespielt von Good Good-Mitglied Alexis Miestowski, von Garrett Clark, einem der Gründer, unsanft zu Boden gestoßen – ein Bild, das bei vielen Zuschauern sofort Assoziationen zu häuslicher Gewalt weckte. Clarks Beteuerung, es sei eine Parodie auf den Horrorfilm Obsession aus dem Jahr 2026 gewesen, verpuffte im Sturm der Entrüstung. Good Good zog die Anzeige schnell zurück und entschuldigte sich offiziell; die Aktionen würden nicht den Markenwerten entsprechen.
It's been one week since Good Good Golf and Callaway released an ad in which Garrett Clark shoved fellow Good Good member Alexis Miestowski to the ground. The fallout is still continuing today, impacting nearly every part of the golf industry ⬇️ Fri: Driver ad released to




Ein teurer Rückzieher
Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten. Callaway beendete die Zusammenarbeit mit Good Good mit sofortiger Wirkung und legte als Zeichen des guten Willens noch eine Million US-Dollar für Organisationen nach, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen. Die PGA Tour bestätigte, dass das Event vom 12. bis 15. November in Austin weiterhin stattfinden wird, aber eben ohne den prominenten Namenssponsor. Berichte sprechen bereits von weiteren Geschäftspartnern, die ihre Bindung an Good Good überdenken.
Was als glänzender Schritt von einer viralen Marke zur institutionellen Größe begann, entpuppt sich nun als warnendes Beispiel dafür, wie schnell der Traum platzen kann, wenn man auf dem sensiblen Grün des öffentlichen Anstands einen Fehltritt landet. Für Good Good ist das ein bitterer Abschlag in Richtung Bunker, der noch lange nachhallen dürfte.


