
"Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, was da kommt" – Jordan Spieths Worte nach seinem frühen Aus bei der FedEx St. Jude Championship 2026 sind ein echtes Statement. Während andere Golfer noch um die begehrten Plätze für die BMW Championship und die Signature Events 2027 kämpfen, ist Spieths Saison auf dem Grün bereits vorbei. Eine unerwartete Wendung für einen Superstar, der aber trotz des Rückschlags den Blick stramm nach vorn richtet.
Dabei war es ein enges Höschen in Memphis: Spieth lag in den Live-Projektionen noch auf Rang 52, schaffte es aber am Ende nicht in die Top 50, die zur Teilnahme am nächsten Playoff-Event berechtigt und den Zugang zu den fetten Signature Events im nächsten Jahr sichert. Für Spieth ist es bereits das dritte Jahr in Folge, in dem er die Top 50 verpasst – da braucht man schon eine ordentliche Portion Optimismus, um so selbstbewusst in die Kamera zu grinsen.
Der Blick nach vorn ist schon gesetzt
Spieth selbst sieht das alles offenbar als Zwischenstopp auf dem Weg zur Topform. Er fühle sich "wieder auf dem Weg zu richtig gutem Golf" und sei "sehr, sehr zuversichtlich in das, was kommt." Die letzten sechs Wochen auf der Tour hätten ihm die Zeit geraubt, die geplanten Anpassungen an seinem Spiel komplett zu verankern. Ein klassischer Golfer-Move: Der Glaube an die eigene Stärke bleibt unerschütterlich, auch wenn die Scores noch nicht ganz mitspielen.
2027 wird sein Jahr?
Trotz des verpassten Einzugs in die BMW Championship ist die Lage für Spieth aber keineswegs dramatisch. Dank des Aon Next 10 hat er Starts bei den ersten beiden Signature Events 2027 schon in der Tasche. Auch darüber hinaus stehen die Chancen gut, dass er über Sponsoren- oder Prioritäten-Slots weiterhin bei den ganz großen Turnieren am Start sein wird. Man kann also gespannt sein, ob die Saison 2027 für Jordan Spieth wirklich die Wende zum Besseren bringt, die er jetzt schon sieht.



