
Das Drama um den Presidents Cup geht in die nächste Runde: Bryson DeChambeau ist vom US-Team für das Duell 2026 ausgeschlossen, weil er für LIV Golf spielt und nicht auf der PGA Tour. Eine bittere Pille für einen der schillerndsten Namen im Golfzirkus, der so einmal mehr am Team-Event vorbeischrammt.
US-Kapitän Brandt Snedeker stand heute, Dienstag, vor der Aufgabe, seine sechs Captain’s Picks zu benennen, die das 12-köpfige Team komplettieren sollen. Die automatischen Qualifikanten stehen bereits fest und lesen sich wie das Who-is-Who der PGA Tour: Scottie Scheffler, Cameron Young, Wyndham Clark, Sam Burns, Collin Morikawa und Russell Henley. Allesamt Namen, die auf dem Grün richtig stark abliefern.
Ein geteiltes Haus
Die Auswahl für den Presidents Cup, der vom 22. bis 27. September 2026 in Medinah steigt, basiert knallhart auf dem Qualifikationsrahmen der PGA Tour. Das bedeutet im Klartext: Für LIV-Spieler wie DeChambeau, die abseits dieser Tour unterwegs sind, gibt es keinen Weg ins Team. Das Ganze ist ein Spiegelbild des anhaltenden Clinchs zwischen den Touren und zeigt deutlich, wie die Fronten weiterhin verhärtet sind, wenn es um prestigeträchtige Länderkämpfe geht.
Wer holt sich die Spots?
Während DeChambeau zusehen muss, fokussiert sich die Gerüchteküche auf Namen wie Jackson Koivun als mögliche Captain’s Picks. Es ist eine verpasste Chance für den „Mad Scientist“, sein Können im Teamformat unter Beweis zu stellen und dem US-Team vielleicht sogar zu einem Sieg zu verhelfen. Stattdessen läuft der Auswahlprozess streng nach den Regeln der PGA Tour – und lässt keinen Platz für die Big Hitter von LIV Golf.



