
Die PGA Tour ist zurück im Trump National Doral, und das gleich mit einem fetten Ausrufezeichen: Die Cadillac Championship, ein brandneues Signature Event mit einem Preisgeld von satten 20 Millionen Dollar. Aber kurz vor dem Abschlag vom 1. bis 4. Mai 2026 fragen wir uns: Wo sind die Superstars geblieben? Das Line-up hat einige Lücken, die für ordentlich Gesprächsstoff sorgen.
Es ist fast schon ein Schock für viele Golfer: Fünf der Top-15-Spieler der Weltrangliste fehlen. Allen voran Rory McIlroy, die Nummer 2 der Welt, und Xander Schauffele sind nicht am Start. Zwar lässt sich Weltranglisten-Primus Scottie Scheffler blicken, aber ein direktes Duell der Top 2? Fehlanzeige! Das ist jetzt schon das zweite Signature Event nach dem Masters, bei dem die beiden nicht aufeinandertreffen. Das riecht nach verpassten Matchup-Chancen für uns Fans.
Doral Calling – Aber wo bleiben die Stars?
Die Debatte tobt: Ist das ein Fehler im System der Signature Events oder einfach nur die harte Realität nach dem kräftezehrenden Masters? Viele Spieler finden, die Abfolge von drei harten Kursen vor der PGA Championship ist einfach zu viel. Justin Thomas brachte es auf den Punkt: "So würden sich das viele Jungs nicht wünschen." Rory McIlroy, frisch vom Masters-Sieg 2026, gönnt sich eine Auszeit – schon zum zweiten Mal in Folge bei einem Signature Event. Erinnerungen werden wach an 2023, als ihn zwei Absagen noch 3 Millionen Dollar Strafe kosteten.
Terminstress oder eine Message?
Das Ganze ist ein echtes Dilemma. Die Signature Events sollen doch die besten Spieler versammeln und uns epische Duelle liefern. Doch wenn die Crème de la Crème reihenweise absagt, stellt sich die Frage nach dem Sinn. Ist es nur der volle Terminkalender, der die Jungs ausbremst? Oder steckt da vielleicht mehr dahinter, wie manche spekulieren – etwa eine politische Botschaft wegen des Trump-Clubs, den Rory einst als "Legende" nach seinem Masters-Sieg bezeichnete?


