
Eine bogey-freie 64er-Hammer-Runde hat Séamus Power am Freitag bei der Butterfield Bermuda Championship gezündet und sich damit nach 36 Löchern auf zwölf unter Par an die provisorische Spitze des Clubhauses katapultiert. Das war ein Statement auf dem Grün, das die Konkurrenz aufhorchen lässt. Für den Iren geht es nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um die volle Spielberechtigung für 2027.
Power, der am Donnerstag noch eine 66 notierte und zwischenzeitlich auf sieben unter Par lag, bevor ihn späte Bogeys zurückwarfen, legte mit sieben Birdies eine furiose Aufholjagd hin. Besonders dramatisch: Der 39-Jährige war vor diesem Turnier auf dem 103. Platz der FedEx Cup Fall-Wertung, wobei die Top 100 ihr Tour-Ticket für die Saison 2027 sicher haben. Hier ging es also um alles.
Heimatgefühle auf Bermuda
Der Irländer ist kein Unbekannter auf Port Royal. 2022 holte er sich hier den Sieg, und auch im letzten Jahr (2025) zeigte er mit einem geteilten 11. Platz, dass ihm das 6.828-Yard (6.244 Meter) lange Par-71 Layout liegt. Dieses Insider-Wissen scheint ihm jetzt wieder zu helfen, um an die Spitze zu gelangen.
Kampf um die Spitze läuft
Power ist zwar aktuell ganz vorne mit dabei, doch die Konkurrenz schläft nicht. Chandler Blanchet war zum Zeitpunkt von Powers Führung noch auf dem Kurs, und Corey Conners zog mit einer starken 67 ebenfalls auf zwölf unter Par gleich. Das Leaderboard ist noch in Bewegung, und die Nachmittagsgruppen konnten ihren Scores noch verbessern. Die Spannung ist greifbar – es geht um einen $6 Millionen schweren Pott und Powers Zukunft auf der Tour.


