
Max Greyserman hat sich auf Bermuda in eine echt brenzlige Lage manövriert: Der Amerikaner musste auf der Butterfield Bermuda Championship am Freitag wegen einer Rückenverletzung zurückziehen, was seine PGA Tour Karte für 2027 mit einem Schlag unter massiven Druck setzt. Er war nach einer 73er-Runde schon schwer am Kämpfen und lag an Tag zwei nach zehn Löchern bereits 4 über Par, als er das Turnier bei den aktuell auf Rang 115 liegend abbrach.
Das Zittern um die Tour Card 2027
Für Greyserman, der vor dieser Woche auf Platz 99 der FedExCup Fall standings lag, ist das ein Schlag ins Kontor. Nur die Top 100 sichern sich die volle Spielberechtigung für 2027 – und er klebt haarscharf an dieser magischen Linie. Die Butterfield Bermuda Championship gehört zur entscheidenden Herbstserie, wo jeder Punkt Gold wert ist. Das frühe Aus bedeutet für ihn: keine Punkte in Bermuda und damit die Tür offen für all jene, die ihn noch überholen wollen. Es war übrigens sein erster Rückzug in dieser Saison und der dritte seiner PGA Tour Karriere; sein bestes Ergebnis 2026 war ein geteilter neunter Rang beim CJ Cup Byron Nelson.
Die Konkurrenz schläft nicht
Während Greyserman nun zittern muss, gab es auf dem Grün andere Golfer, die richtig Gas gaben. Chandler Blanchet, der von Platz 114 der Standings ins Turnier ging, legte mit einer unfassbaren 9-unter 62 einen Blitzstart hin und schnappte sich die Führung. Auch Ben Kohles, der nach einer starken Serie bereits auf Platz 80 steht, fühlt sich für die kommende Saison fast schon sicher. Greysermans Rückzug ist ein dramatisches Beispiel dafür, wie schnell sich das Blatt wenden kann und wie gnadenlos der Kampf um die Tour Card wirklich ist.


