
Die Amgen Irish Open sichert sich erneut einen der begehrten Startplätze für die Open Championship Qualifying Series 2027 und damit das goldene Ticket zur 155. Open in St Andrews. Für Golfer ohne direkte Exemption ist das eine richtig starke Chance, sich den Traum vom ältesten Major des Sports zu erfüllen und auf dem legendären Old Course abzuschlagen. Die irische Traditionsveranstaltung etabliert sich damit erneut als einer der letzten europäischen Hotspots, um sich einen Slot zu ergattern.
Das Tor zur Open: Mehr als nur ein Turnier
Insgesamt umfasst die Quali-Serie für die 155. Open 19 Events in 15 Ländern quer über diverse Touren – vom DP World Tour bis zur Asian Tour. Die Amgen Irish Open wird für 2027 strategisch auf die erste Juli-Woche verschoben und bietet einen direkten Platz im Major-Feld. Die darauf folgende Genesis Scottish Open legt noch einen drauf und vergibt drei Startplätze, was für ordentlich Dramatik sorgen dürfte. Dazu kommt das Final Qualifying in Glasgow Gailes am 29. Juni 2027 und ein Last-Chance Qualifier in St Andrews am 12. Juli 2027.
Für die europäischen Pros ist die Irish Open damit Gold wert, denn sie bietet einen vergleichsweise direkten Weg zur Open, ohne auf Weltranglistenpunkte oder Major-Siege angewiesen zu sein. Die R&A baut ihre Quali-Struktur zwar immer globaler auf, doch nationale Opens wie diese bleiben ein entscheidender Pfeiler für die Qualifikation.
Das offene Geheimnis der LIV-Exemption
Während der Fahrplan für St Andrews nun steht, bleibt ein großes Fragezeichen über der Teilnahme von LIV-Spielern: Die R&A hält die Exemption über die LIV Golf Order of Merit weiterhin unter Beobachtung, bis der LIV-Kalender für 2027 feststeht. Das sorgt für Spekulationen und hält die Spannung hoch, welche Gesichter wir 2027 alles am Start sehen werden. Auch Augusta National orientiert sich übrigens an den National Opens, was die Bedeutung dieser Events nochmals unterstreicht.


