
Mentale Härte wird der ultimative Game-Changer sein, wenn die US-Ladies beim Solheim Cup auf europäischem Boden den Pott holen wollen – das ist die klare Ansage von Golf-Ikone Nelly Korda. Die Welt-No. 1 weiß genau, was es braucht, um dem Heimvorteil der Europäerinnen, der sich 2026 wieder richtig bemerkbar machen wird, zu trotzen: Zusammenhalt und ein Kopf, der nicht wackelt.
Die Geschichte der US-Teams auf europäischem Gras ist oft eine des Kampfes, und die "Road Drought" – die Durststrecke auswärts – ist vor diesem Event ein echter Aufreger. Korda betont, wie wichtig es ist, sich aufeinander zu verlassen, besonders wenn das Momentum mal gegen das Team läuft und die Menge tobt. „Die Zuschauer werden ganz sicher nicht auf unserer Seite sein“, stellt sie klar.
Kordas Schlachtplan für die Offensive
Ihre eigene Strategie? Simpel bleiben und den Druck als Weltranglisten-Erste nicht zu überdenken. Korda bleibt in ihrer "Bubble", konzentriert sich voll auf ihr Spiel und lässt sich von außen nicht ablenken. Was für eine Einstellung, wenn es am Abschlag heiß hergeht! Das ganze US-Lager fokussiert sich jetzt auf Team-Bonding und Resilienz, anstatt sich vom gegnerischen Publikum verrückt machen zu lassen. Für Korda geht es um etwas „viel Größeres als nur uns selbst“.
Yin's Comeback und der Faktor Course-Wissen
Auch Angel Yin mischt wieder richtig stark mit, nachdem sie zwei Monate mit Magenproblemen außer Gefecht war. Sie ist nach ihrem Comeback beim letzten Tune-up pünktlich wieder am Start. Yin bringt einen weiteren, spannenden Punkt ins Spiel: Die Vertrautheit mit den europäischen Plätzen und deren Bedingungen könnte ein bisher unterschätzter Faktor sein, der die Amerikanerinnen in der Vergangenheit ins Straucheln gebracht hat. Der Solheim Cup läuft vom 11. bis 13. September – es wird ein Spektakel!


