
Rory McIlroy hat bei den Irish Open nicht nur Bälle ins Rough gejagt, sondern auch eine Dinner-Einladung von Donald Trump angenommen – und das, während seine dritte Runde krachend implodierte. Diese Meldung sorgte für mehr Gesprächsstoff als jedes Birdie, denn McIlroy bestätigte seine Teilnahme am Samstagabend-Dinner, obwohl sein Spiel völlig aus den Fugen geriet.
Mit einem echten 72/74-style Collapse, inklusive zweier Doppel-Bogeys auf den ersten sechs Löchern, verabschiedete sich McIlroy von jeglichen Titelträumen. Während der Nordire auf dem Grün kämpfte, flog die Air Force One über den Platz in Doonbeg und landete direkt im Resort von Donald Trump. Ein Auftritt, der die ohnehin schon außergewöhnliche Atmosphäre noch weiter anheizte.
Polit-Golf im Duett
McIlroy selbst sprach von einer "anderen Erfahrung", bei Trumps Ankunft zu spielen, betonte aber, er habe sich auf sein eigenes Spiel konzentriert. Trump selbst war für das gesamte Wochenende bei den Irish Open am Start und wurde sogar erwartet, am Sonntag die Trophäe zu überreichen. Die Verbindung zwischen dem Golf-Superstar und dem ehemaligen US-Präsidenten ist nicht neu; McIlroy hatte bereits in der Vergangenheit Runden mit Trump gespielt.
Das Feld zieht vorbei
Während Rory also mit dem ehemaligen Präsidenten speist, hat das Turnier längst andere Protagonisten gefunden. Nach McIlroys sportlichem Einbruch haben sich Lowry und Olesen an der Spitze festgesetzt und kämpfen um den Sieg. Trotz des Rückschlags für McIlroy zieht Trumps Präsenz weiterhin enorme Aufmerksamkeit auf das Event und unterstreicht die politische und kommerzielle Dimension des Turniers.



