
Die irische Luft liegt schwer über Doonbeg, aber für Bernd Wiesberger und Maximilian Steinlechner knistert sie vor Spannung. Die beiden österreichischen Eisen im Feuer der Irish Open 2026 sind noch immer heiß auf eine Top-10-Platzierung, obwohl sie nach drei Runden knapp außerhalb dieser magischen Grenze liegen. Das Trump International Links in County Clare ist Schauplatz eines echten Showdowns, bei dem die Jungs vom Alpennordrand die Golfwelt aufhorchen lassen wollen.
Während die österreichische Fraktion noch um die vordersten Ränge kämpft, zieht an der Spitze ein Mann seine ganz eigene Show ab. Shane Lowry holt sich den Sieg quasi im Vorbeigehen, hat sich mit einer Hammer-Runde von 65 Schlägen auf sensationelle 16 unter Par katapultiert und führt mit satten vier Schlägen Vorsprung vor dem Schlussakt. Die Konkurrenz hat alle Hände voll zu tun, um da noch ranzukommen. TWEET_EMBED: https://x.com/DPWorldTour/status/2098856922468241646
Österreichische Offensive am Finaltag
Nach der dritten Runde liegen Wiesberger und Steinlechner auf einem geteilten 12. Platz bei vier unter Par. Sky Sport Austria sah sie schon auf Top-10-Kurs, und ja, die Möglichkeit ist definitiv da. Jetzt zählt jeder Schlag, jeder Putt muss sitzen, um am Finaltag noch den entscheidenden Sprung nach vorne zu machen. Maximilian Steinlechner wurde im Vorfeld des Turniers von den Buchmachern bereits als ernstzunehmender Kandidat gehandelt – ein Zeichen, dass da richtig Potenzial am Start ist.
⛳ #IrishOpen 2nd round today - Here's how the winner market looks ⬇️ Shane Lowry 16/5 Joaquin Niemann 7/2 Rory McIlroy 13/2 Patrick Reed 12/1 Jon Rahm 18/1 Ewen Ferguson 22/1 Maximilian Steinlechner 22/1 Tom Mckibbin 22/1 Jacob Skov Olsen 30/1 Are you tuning into Day 2? 💬
Auf X weiterlesenShowdown in Doonbeg
Für die beiden Österreicher heißt es jetzt: Alles oder nichts. Eine tiefe Schlussrunde ist Pflicht, um sich im dicht gedrängten Verfolgerfeld noch in die Top 10 zu spielen. Während Rory McIlroy Schwierigkeiten hatte, sein Top-Niveau zu halten, und Landsmann Sepp Straka sich weit hinten im Feld bei Platz 60 gerade so den Cut sicherte, liegt für Wiesberger und Steinlechner einiges in der Luft. Ein richtig starker Abschluss würde nicht nur Punkte, sondern auch ordentlich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben bringen. Der Kampf um die Plätze hinter Leader Lowry verspricht maximale Spannung.


