
Rory McIlroy ist trotz einer zähen Auftaktrunde bei der Amgen Irish Open voll im Rennen! Der Titelverteidiger legte eine 69er-Runde (eins unter Par) aufs Grün und zeigte sich nach dem Test unter starkem Wind und quälend langsamer Spielweise zufrieden, sich nicht bereits aus dem Rennen gefühlt zu haben. Vier Schläge fehlen ihm auf Leader Joaquin Niemann, aber der Vibe ist positiv.
Dabei sah es am Anfang richtig stark aus: Birdies an Bahn 2 und 4 brachten ihn früh auf zwei unter Par. Doch dann kam das Double Bogey an der 13 – ein echter Dämpfer, der den Flow killte. Der Maestro ließ sich davon aber nicht beirren, holte sich an der 15 ein weiteres Birdie und konnte die Runde unter Par ins Clubhaus bringen. Sechs Stunden plus auf dem Platz bei Wind und Wetter, das war kein Spaziergang, sondern ein wahrer Marathon.
Das Grün als Schlachtfeld
Die Amgen Irish Open wird auf dem Trump International Links in Doonbeg ausgetragen, ein Kurs, der mit Wind und verzögertem Spiel das ganze Feld auf die Probe stellte. Rory, der den Titel letztes Jahr am K Club holte und seinen dritten Irish Open-Sieg jagt – darunter schon 2016 – weiß genau, wie man hier bestehen muss. Die Bedingungen waren hart, aber Rory hat gezeigt, dass er sich auch unter Druck nicht unterkriegen lässt.
Alles auf Anfang
Auch Shane Lowry ist richtig stark am Start, seine 67 bedeutet zwei Schläge Rückstand auf die Spitze und bringt zusätzliche Würze ins Leaderboard. McIlroy selbst bleibt gelassen und fokussiert: „Ein guter Tag morgen bringt mich direkt wieder rein.“ Das Feld ist eng beieinander, die Emotionen kochen hoch. Alles ist angerichtet für eine packende Fortsetzung dieses Marathons auf dem Grün.



