
Solheim Cup: Ehre statt Euros – So viel (oder wenig) Kohle gibt's für die Stars
Eine knallharte Wahrheit schwebt über dem Solheim Cup 2026, der gerade mit einem europäischen Triumph endete: Trotz des nervenaufreibenden Spektakels spielen die 24 Athletinnen um keine einzige Cent Preisgeld. Bei diesem Team-Event, das vor allem für seinen Sportsgeist gefeiert wird, geht es einzig und allein um die Ehre, die Fahne hochzuhalten.
Der Ryder Cup macht's anders
Wer jetzt denkt, dass das bei allen prestigeträchtigen Team-Events so läuft, liegt daneben. Ein Blick auf den Ryder Cup zeigt eine andere Realität. Dort sah die Sache letztes Jahr (2025) für die US-Boys bei Bethpage Black anders aus: Jeder Spieler strich satte 500.000 Dollar ein, wobei 300.000 Dollar davon direkt an Wohltätigkeitsorganisationen gingen. Die europäischen Ryder-Cup-Spieler hingegen gingen auch dort leer aus – ein Thema für sich.
Für den Solheim Cup bleibt der Pokal die einzige Währung. Es gibt keinen Preisfonds, der aufgeteilt wird. Klar, individuelle Sponsorenboni oder private Deals sind immer drin und können die Kasse klingeln lassen – aber die kommen nicht vom Event selbst. Auch Captains und Assistenz-Captains? Machen den Job meistens gratis. Es ist ein Dienst am Sport.
Europas Triumph in 2026
Umso beeindruckender ist die Leistung des Teams Europa, das sich in 2026 den Sieg mit einem knappen 15-13 gegen die USA holte. Eine Hammer-Runde nach der anderen, pures Adrenalin und Teamgeist – das ist es, was den Solheim Cup ausmacht. Und das ist unbezahlbar.



