
AIG Women's Open: Die Engländerinnen jagen Noh auf dem Heimplatz
Was für eine Ausgangslage bei den AIG Women’s Open 2026 in Royal Lytham & St Annes: Yealimi Noh hat sich vor dem Finale eine Drei-Schlag-Führung erspielt, doch direkt dahinter lauern die englischen Lokalmatadorinnen Charley Hull und Lottie Woad. Die Jagd auf den Major-Titel auf heimischem Boden ist in vollem Gange und verspricht höchste Dramatik.
Noh ist nach einer 69er-Hammer-Runde in Runde drei bei 7-unter vom Feld enteilt. Fünf Schläge hinter ihr liegt Charley Hull bei 2-unter, während Lottie Woad mit 3-unter nach einer 70er-Runde am Samstag ebenfalls richtig stark am Start ist. Die Ladies European Tour hat die beiden bereits als heiße Eisen für den Sonntag ausgerufen.
Hull mobilisiert die Massen
Für Charley Hull ist es mehr als nur ein Turnier. Nach etlichen Top-Platzierungen will sie sich endlich ihren ersten Major-Titel holen – die erste Britin seit Georgia Hall im Jahr 2018. Ihre dritte Runde war ein Wechselbad der Gefühle: Nach einem wackligen Start mit drei verlorenen Schlägen auf den ersten sechs Löchern, kämpfte sie sich mit Back-to-Back-Birdies und weiteren Gains auf den letzten Bahnen zurück ins Spiel.
Auch Lottie Woad hat gezeigt, dass sie für Überraschungen gut ist. Ihre Woche läuft stetiger, und sie mischt nach ihrer 70er-Runde ebenfalls in den Top-Positionen mit. Woad, die bereits Top-10-Ergebnisse bei früheren Women’s Open vorweisen kann, will jetzt ihren großen Durchbruch. Mit Jeeno Thitikul, Haeran Ryu, Esther Henseleit, Lucy Li und Shiho Kuwaki sind weitere Hochkaräter in Lauerstellung.
Showdown auf dem Grün
Am Sonntag entscheidet sich, wer sich den prestigeträchtigen Titel holt. Nohs Vorsprung ist komfortabel, aber auf einem so geschichtsträchtigen Platz wie Royal Lytham & St Annes kann alles passieren. Die Frage ist nicht, ob die Engländerinnen attackieren, sondern ob ihre Heimvorteil-Power ausreicht, um die Führende noch abzufangen. Das wird ein Finale, das man nicht verpassen sollte!




