
Phil Mickelson ist nicht nur die Legende, die LIV Golf den Stempel aufdrückte – er war auch heimlich Miteigentümer der Liga. Die jetzt öffentlich gewordenen Chapter 11 Insolvenzunterlagen der LIV Tour, ein 128-seitiges Dokument, enthüllen das große Geheimnis: Mickelson hielt 0.23% der Anteile zum Zeitpunkt der Einreichung der Papiere.
Lange wurde spekuliert, wer der „unbenannte aktuelle Spieler“ in den Papieren war. Jetzt ist klar, dass Lefty selbst diese Rolle innehatte. Die Eigentümerstruktur zeigte bislang den Public Investment Fund (PIF) Saudi-Arabiens mit überwältigenden 98.48%, Performance54 Group Limited mit 1.05% und Ex-CEO Greg Norman mit ebenfalls 0.23%. Mickelson ist also in bester Gesellschaft.
Das große Umkrempeln
Die Chapter 11 Einreichung bedeutet für LIV Golf keineswegs das Aus, sondern einen strategischen Neuaufbau. Es geht nicht um Liquidation, sondern um eine Reorganisation, um die Liga für die Zukunft zu wappnen. BC Partners will 300 Millionen US-Dollar in Form von Eigenkapital in die umstrukturierte Liga pumpen – ein echtes Finanz-Pfund, das hier bewegt wird. Erst kürzlich wurde auch die Genehmigung für eine 14 Millionen US-Dollar schwere Zwischenfinanzierung erteilt, damit der Laden weiterläuft.
Mickelsons tiefere Verstrickung
Diese Enthüllung zeigt: Phil Mickelson war von Anfang an mehr als nur ein Zugpferd mit einem Mega-Vertrag. Seine 0.23% Beteiligung macht ihn zu einem echten Insider, einem Player im wahrsten Sinne des Wortes. Er war 2022 einer der Gründerstars und holte sich nicht nur eine saftige Garantie ab, sondern legte auch einen Grundstein für seine Anteile an der Liga. Das ist ein Move, der Fragen aufwirft, wie die Karten in der Golfwelt wirklich verteilt sind und wie Spieler in Zukunft involviert sein könnten.


