
Die Bombe ist geplatzt: LIV Golf hat Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet, und ein gnadenloser 35-Tage-Countdown entscheidet jetzt über die Zukunft der Liga. Es ist kein klassischer Shutdown, sondern eine krass inszenierte Neuaufstellung, um das Ruder noch herumzureißen. Saudi-Arabiens PIF zieht sich als Hauptfinanzier zurück, doch mit BC Partners steht ein neuer Backstop bereit, der rund 300 Millionen Dollar reinpumpen will.
Bis zum 13. Oktober 2026 müssen 50 Prozent der Spieler mit ihren Forderungen zustimmen, die gleichzeitig zwei Drittel der gesamten Spielerforderungen repräsentieren. Das ist die absolute Deadline für den Deal, sonst könnte das Ding platzen. Währenddessen liefert PIF noch eine Brückenfinanzierung von bis zu 49,6 Millionen Dollar, um den Laden am Laufen zu halten.
Die Player-Papiere packen aus
Die Insolvenzunterlagen lesen sich wie ein Who's Who der Top-Verdiener und enthüllen, wer hier wirklich am Tropf hängt. Jon Rahm führt die Liste der ungesicherten Gläubiger mit unfassbaren 7,4 Millionen Dollar an, gefolgt von Bryson DeChambeau mit 5,7 Millionen Dollar und Dustin Johnson, der noch 5,4 Millionen Dollar offen hat. Die gesamte Liga jongliert mit geschätzten Verbindlichkeiten von bis zu einer Milliarde Dollar gegen Assets von maximal 500 Millionen Dollar. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grünen, aber finanziell scheinbar noch mehr.
Rorys Abrechnung & der Neustart
Auch Rory McIlroy, der bekanntlich kein Blatt vor den Mund nimmt, hat sich zur aktuellen Lage geäußert und sieht die Zukunft der LIV-Spieler kritisch. Er prophezeit, dass einige Spieler abspringen könnten, wenn die finanziellen Anreize im "LIV 2.0" nicht mehr so prall sind wie zu Beginn.
Asked Rory McIlroy for his reaction to LIV Golf's bankruptcy filing and what impact he thinks it could have on the DP World Tour, specifically. "I'm not in [LIV players'] shoes, but LIV at the start looked a lot more attractive than what LIV 2.0 might be from a financial



