
Der Einzel-Champion der LIV Golf Indianapolis 2026 muss sich dieses Jahr mit der Hälfte des üblichen Preisgeldes begnügen – ein klares Statement für den neuen Kurs der Tour. Statt der gewohnten $4 Millionen für den Solo-Sieg gibt es beim Saisonfinale nur $2,02 Millionen auf die Hand. LIV Golf strafft die Zügel und trimmt den Tour-Kalender – offenbar mit direkten Auswirkungen auf die Spieler-Portemonnaies.
Das diesjährige Indianapolis-Event, das vom 20. bis 23. August 2026 im The Club at Chatham Hills steigt, ist damit nicht nur das große Finale, sondern auch ein Schmelztiegel: Die separate Team-Meisterschaft wurde kurzerhand in dieselbe Woche verlegt. Das individuelle Preisgeld für das 57-Spieler-Feld liegt bei immer noch beachtlichen $10,1 Millionen.
Schrumpfkur mit Ansage
Dieser Sparkurs kommt nicht aus dem Nichts. Schon Anfang 2026 hatte LIV die Bonuspools für das Saisonende gestutzt: Der individuelle Championship-Bonus wurde von $30 Millionen auf $10 Millionen reduziert, der Team-Championship-Pool von $50 Millionen auf $40 Millionen. Die Zusammenlegung des Team-Finals mit dem Indianapolis-Stop ist die logische Folge dieser Neuausrichtung. Der Gesamt-Pott für die Woche in Indianapolis? Satte $40,1 Millionen, inklusive eines $30 Millionen schweren Team-Preisgeldes, bei dem das Siegerteam $8,4 Millionen holt.
Das Gerücht geht um, dass diese Anpassungen auch mit breiterem finanziellem Druck auf die Tour zusammenhängen könnten. Für die Golfer am Start bedeutet es aber vor allem eins: Wer sich den Sieg im Einzel holt, triumphierte zwar bei einem der wichtigsten Events des Jahres, muss aber auf einen Teil des üblichen Mega-Checks verzichten. Es bleibt spannend, wie die Stars das neue Format und die geänderte Vergütung annehmen.



