
Der Abflug ist terminiert: Sergio Garcia zieht den Stecker bei LIV Golf und bereitet sein Comeback auf der DP World Tour 2027 vor – eine Nachricht, die in der Golfwelt richtig einschlägt. Der Spanier macht damit Schluss mit dem Kapitel LIV, das er 2022 als Kapitän der Fireballs GC begann, und kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Für ihn sei die DP World Tour "Heimat", auch wenn eine Rückkehr zur PGA Tour für den 46-Jährigen nicht ausgeschlossen ist.
Das ist aber nur die halbe Miete. Garcia hat sich hohe Ziele gesetzt: Er will Teil des europäischen Ryder Cup Teams 2027 im irischen Adare Manor sein. Selbst wenn es mit dem Spieler-Spot nicht klappt, signalisiert der Masters-Champion von 2017, dass er in anderer Funktion am Start wäre. Major-Titel hat er noch nicht genug, denn der Weg zurück nach Augusta National ist frei, um weitere große Auftritte zu zelebrieren.
Der Blick nach vorne: Reset für den Maestro
Doch bevor es auf die ganz große Bühne geht, steht der persönliche Reset an. Garcia zeigte sich enttäuscht über sein Verhalten beim Masters 2026, als ihm am zweiten Loch der Kragen platzte und er seinen Driver gegen das Tee schlug. Er will aus diesem Vorfall lernen und in der Offseason nicht nur sein Spiel, sondern auch seine mentale Stärke und Gesundheit wieder auf Top-Niveau bringen.
LIV-Exodus: Garcia nicht allein auf Tour
Garcia ist mit seinen Ambitionen nicht allein. Er reiht sich ein in eine Liste prominenter LIV-Golfer wie Jon Rahm, Tyrrell Hatton, Ian Poulter, Adrian Meronk und Lucas Herbert, die ebenfalls vor 2027 den Absprung planen. Diese Welle der Abgänge kommt nicht von ungefähr, denn Gerüchte besagen, dass der saudi-arabische Public Investment Fund nach der Saison 2026 die Finanzierung von LIV einstellen könnte. Die Rückkehr auf die DP World Tour ist für Garcia der direkte Weg zurück in den Wettkampf, auch wenn eine mögliche Schutzklausel seine PGA Tour-Rückkehr bis August 2027 verzögern könnte.


