
Matt Fitzpatrick hat ein kleines Geheimnis in seinem Kurzspiel, das auf den ersten Blick absurd erscheint, aber seine Chip-Performance auf ein neues Level gehoben hat: Er chippt im Cross-Handed-Griff. Diese unorthodoxe Technik, bei der die Führungshand unter der nachlaufenden Hand liegt, ist sein Ass im Ärmel, um die Handgelenke zu beruhigen und dem gefürchteten "Flippen" entgegenzuwirken. Statt Power zählt hier die chirurgische Präzision, die für einen stabilen Schlägerkopf, berechenbaren Kontakt und konstanten Roll sorgt.
Fitzpatricks Geheimwaffe gegen das Golf-Grauen
Warum Matt Fitzpatrick, ein Major Champion, auf diese Methode schwört? Ganz einfach: Der Cross-Handed-Griff eliminiert übermäßige Handgelenksaktionen. Wir kennen das alle – dieses lästige Einknicken des vorderen Handgelenks, das Chips fett, dünn oder getoppt werden lässt. Bei Fitzpatricks Ansatz wird die Bewegung kompakter, mehr von Schultern und Armen geführt. So kehren Schlägergriff und Schlagfläche deutlich konsistenter an den Ball zurück. Es ist die perfekte Waffe für seinen Short-Game-Ansatz, der auf Kontrolle und Wiederholbarkeit getrimmt ist. Unter Druck neutralisiert er unerwünschte Handgelenksbewegungen mit dieser simplen Umstellung.
Kein Allheilmittel, aber ein Game-Changer
Natürlich ist diese Griffvariante kein Wundermittel für jeden Golfer. Setup, Ballposition, Schlägerwahl und die richtige Landezone bleiben entscheidend für den Erfolg. Wer die Technik selbst ausprobieren will, sollte klein anfangen: Kurze Chips, den Unterkörper ruhig halten und den Ball aktiv durchschwingen. Der Vergleich mit dem gewohnten Griff zeigt schnell, ob die Trefferqualität und der Roll besser laufen. Matt Fitzpatrick ist nicht nur ein Champion auf den großen Bühnen, er experimentiert auch fleißig. Ob er bei einem eventuellen Start beim Abu Dhabi Playoff Event der DP World Tour im Jahr 2026 damit am Start sein wird, bleibt abzuwarten, aber sein Kurzspiel ist auf jeden Fall richtig stark unterwegs.


