
Das Ziel ist klar: Sandy Scott will 2027 beim Ryder Cup für Europa am Start sein – ein ambitioniertes Statement, das nach seinem bemerkenswerten Aufstieg Ende der Saison auf die PGA Tour greifbar nah ist. Der junge Schotte hat sich in Rekordzeit in die Riege der Profigolfer katapultiert und dabei gleich klargemacht, wo die Reise hingehen soll.
Ein Lauf, der sitzt
Was Scott in den letzten Wochen abgeliefert hat, war richtig stark: Er holte sich gleich zwei Siege auf der Korn Ferry Tour und beendete die Saison in der Punkte-Liste auf einem sensationellen zweiten Platz. Mit seinen jüngsten Ergebnissen – viert, zweit, erst und erst – katapultierte er sich auf den 88. Rang der Official World Golf Rankings. Das bringt ihn nicht nur neben Bob MacIntyre in die Top 100 der Welt, sondern öffnet ihm auch die Türen zu den Majors und den dicken PGA Tour Events für 2027.
Ryder Cup 2027: Mehr als nur ein Traum?
Scott selbst beschreibt diesen Aufstieg als „amazing“ und „surreal“, aber sieht ihn nur als Motivation, nicht als Endpunkt. Für ihn ist ein Platz im 2027er Ryder Cup im Adare Manor, der zugleich das hundertjährige Jubiläum des Events wäre, absolut machbar. Erfahrung in Team-Matches hat er bereits gesammelt: Er war am Start beim Walker Cup für Great Britain & Ireland und im Palmer Cup für Texas Tech. Das Fundament ist also gelegt.
Jetzt muss er sich auf der PGA Tour schnell beweisen und weiter in den Rankings klettern. Aber eines ist klar: Sandy Scott ist neben MacIntyre ab 2027 einer der beiden schottischen Spieler auf der PGA Tour – und mit diesem Drive könnte er tatsächlich die nächste Generation für Europa beim Ryder Cup prägen.


