
Dustin Johnson hat zwar den Investor-Talk zu LIV Golf 2.0 verpennt, aber die Open Championship hat er absichtlich sausen lassen – weil ein Ein-Tages-Trip einfach keinen Sinn ergab, auch wenn die Liebe zum Major ungebrochen ist. Der Big Hitter hat nach eigenen Aussagen über die nächste Evolutionsstufe der Liga „positive Dinge“ gehört, auch wenn er selbst in die Verhandlungen nicht involviert war und die Details wohl eher vom Hörensagen kennt.
LIV 2.0: Das steckt dahinter
Die Gerüchteküche brodelt: LIV Golf arbeitet fieberhaft an einem Neustart. Aktuelle Berichte sprechen von einem Deal mit einem Lead-Investor und einer geplanten Transaktion im September 2026. Das Ziel: Die Spieler sollen die Mehrheit der Anteile halten und die Liga weniger von der saudi-arabischen Finanzierung abhängig machen.
DJ am Start und im Bilde?
Dieses „LIV Golf 2.0“ Modell soll ab 2027 mit zehn Events an den Start gehen, aufgeteilt in Team-Turniere in den USA und international. Der Kalender würde sich dabei clever um die Majors herum gruppieren, allerdings mit etwas kleineren Preisgeldern als bisher. Johnson selbst ist übrigens weiter voll dabei; bei der LIV Golf Indianapolis war er zuletzt ganz oben mit dabei – ein klares Zeichen, dass er aktiv bleibt, während die Liga ihren Kurs neu justiert.
Johnson gibt sich in seinen Äußerungen vorsichtig optimistisch: Er habe gehört, dass alles „richtig gut“ laufe und man sich „in die richtige Richtung“ bewege. Klingt nach Vertrauen, auch wenn die genauen Spielregeln für die Zukunft von LIV – wie Zeitpläne, Austragungsorte und das Equity-Modell – noch nicht komplett vom Tisch sind. Die nächste Phase ist definitiv noch im Aufbau, aber die Weichen scheinen gestellt.


