
Die DP World Tour Playoffs 2026 stehen vor der Tür und liefern schon vor dem ersten Abschlag die krasseste Story: Einige der klangvollsten Namen im internationalen Golfsport fehlen überraschend auf der Startliste. Das Top 70 Ranking der Race to Dubai nach der Genesis Championship war das knallharte Schnittkriterium, das selbst Stars wie Viktor Hovland oder die Højgaard-Brüder eiskalt erwischte.
Was für ein Paukenschlag! Viktor Hovland, sonst immer für eine Hammer-Runde gut, spielte im regulären DP World Tour-Kalender abseits der Majors nur magere fünf Events – und fand sich mit Platz 102 weit außerhalb der Playoff-Ränge wieder. Ein ähnliches Schicksal ereilte Tom McKibbin auf Rang 87. Er wollte von LIV Golf zurück auf die DP World Tour, doch seine 14 Starts reichten nicht aus, um sich für die Duelle zu qualifizieren. Für ihn heißt es: warten auf 2027.
Die Bittere Rechnung
Auch die dänischen Brüder Nicolai und Rasmus Højgaard müssen zusehen. Nicolai, viel auf der PGA Tour am Start, verpasste auf Platz 107 in der entscheidenden Phase drei Cuts. Rasmus traf es noch härter: Verletzungen bremsten ihn auf nur sieben Starts aus, was ihm Platz 111 bescherte. Bitter, wenn nicht mal beide Brüder am Start sind. Alex Noren, der sich 2026 auf die US-Tour konzentrierte und dort einen soliden 36. Platz in den FedExCup-Standings einfuhr, verpasste als 109. ebenfalls die letzten beiden Events der DP World Tour.
Kampf gegen Verletzungen und Zeit
Thomas Detry kämpfte mit 15 Starts, unter anderem bei der Genesis Championship, bis zuletzt, doch auch er landete mit Platz 88 knapp außerhalb der Top 70. Für Marco Penge (97.) und Dan Brown (116.) war es eine von Verletzungen und Krankheiten geplagte Saison, die ihnen jeweils nur zehn bzw. neun Starts erlaubte. Da konnte auch ein Rucksack voller Talent nicht mehr gegen die Zeit und die Umstände ankämpfen. Die Playoffs starten bald mit der Abu Dhabi Aldar Championship und enden dann beim großen Finale in Dubai – aber eben ohne diese prominenten Gesichter.


