
Ein YouTube-Video ohne LIV-Logos, aber Bryson DeChambeau befeuert die Gerüchteküche nicht etwa mit einem Abgang, sondern mit einem knallharten Bekenntnis zu LIV 2.0. Während die Golf-Welt über ein scheinbar unschuldiges Video rätselt, zieht der "Big Dog" hinter den Kulissen die Fäden, um die angeschlagene Liga vor dem endgültigen Absturz zu bewahren. Seine Loyalität zu LIV Golf scheint damit tiefer zu reichen, als viele gedacht haben.
Das Rätsel um DeChambeau
Erst kürzlich, am 21. Oktober 2026, sorgte ein YouTube-Auftritt von Bryson für Aufsehen. Keine Logos von LIV Golf oder seinem Team Crushers GC waren zu sehen, stattdessen prangte sein persönliches Brand. Für viele ein klares Signal: Steht DeChambeau vor dem Absprung? Doch ESPN-Quellen wissen es besser: Der Freak ist fest entschlossen, das vorgeschlagene "LIV 2.0" voranzutreiben und arbeitet aktiv an dessen Etablierung. Das ist keine Flucht, sondern ein Kampf um die Zukunft der Tour. Der Hintergrund ist dramatisch: Im September 2026 meldete LIV Konkurs nach Chapter 11 an, nachdem der Public Investment Fund Saudi-Arabiens die Finanzierung nach der Saison 2026 einstellen will. Der Konkurs hat sogar die Verträge von 19 Spielern, darunter DeChambeau, aufgelöst oder zur Neuverhandlung freigegeben.
Zukunft auf wackligen Beinen?
Die Zeichen für LIV Golf stehen ohnehin nicht gut. Namen wie Jon Rahm, Sergio García, Adrian Meronk und Louis Oosthuizen haben Berichten zufolge bereits signalisiert, dass sie die Tour verlassen werden. Das erhöht den Druck auf die verbleibenden Superstars wie DeChambeau enorm. Eine Rückkehr zur PGA Tour scheint für Bryson kompliziert; er hatte zuvor klargestellt, dass er den Bedingungen der Tour nicht zustimmen würde. Die DP World Tour hat ihrerseits bereits mitgeteilt, dass LIV-Spieler ab 2027 nicht mehr für ihre Events zugelassen sind. Damit ist klar: DeChambeau will LIV 2.0 nicht nur retten, er muss es fast schon.



