
Der Green-Reader-Flüsterer hat Ben Griffin wieder aufs Gleis gebracht: Bei den VidantaWorld Mexico Open legt der US-Boy einen Raketenstart hin, der nicht zuletzt seinem neuen Caddie Jon Yarbrough zu verdanken ist. Eine Hammer-Runde von 7 unter Par auf der 64 direkt nach seiner Rückkehr von einer Verletzung – das ist mal ein Statement!
Griffin lochet Schläge von satten 159 Fuß (ca. 48,46 Meter) auf den Grüns, schießt ein Eagle am Par-5 dritten Abschlag und sammelt sieben Birdies, vier davon am Stück. Dieser beeindruckende Lauf kommt nur wenige Wochen, nachdem er seine viereinhalbjährige Partnerschaft mit Caddie Alex Ritthamel beendete. Yarbrough, kein Geringerer als Ex-Caddie von Phil Mickelson und über zehn Jahre an der Seite von Scott Stallings, ist jetzt am Start.
Mickelsons Geheimwaffe am Bag
Phil Mickelson nannte Yarbrough einst den „besten Green-Reader, den er je gesehen hat“ – und genau diese Expertise scheint Griffin wie gerufen zu kommen. Nach einer triumphalen Saison 2025 mit drei PGA Tour-Siegen und einem Ryder Cup-Auftritt, machte ihm in der schwierigen Saison 2026 sein Putting Sorgen. Da kam Yarbrough mit seiner Putt-Expertise genau zum richtigen Zeitpunkt, um die Grüns wieder zu entschlüsseln.
Ein Comeback mit Ansage
Was die Sache noch richtig stark macht: Griffin kam frisch von einer Kniebehandlung und hatte zuvor einen Monat lang keinen Schläger in der Hand. Dass er nach dieser Zwangspause direkt wieder eine solche Performance abliefert, spricht Bände. Der vergleichsweise flache Platz in Vidanta Vallarta scheint ihm dabei entgegenzukommen. Mit seiner 64 ist er aktuell nur einen Schlag hinter dem japanischen Leader Kensei Hirata, der bei 8 unter Par liegt. Ob Yarbrough dauerhaft an seiner Seite bleibt, ist zwar noch offen, aber dieser erste Auftritt der neuen Dream-Team-Connection lässt die Golf-Welt schon jetzt gespannt auf mehr blicken.


