
Eine 92 bei der U.S. Open – das ist kein Tippfehler, Golfer. Genau diese Scorekarte hat Scott Gregory 2018 auf dem berüchtigten Shinnecock Hills abgeliefert und damit den Tiefpunkt seiner Karriere zementiert. Acht Jahre später spricht die PGA Tour über seinen langen Weg zurück, der weit mehr ist als nur ein Comeback auf dem Grün.
Was sich an diesem berüchtigten Donnerstag im Jahr 2018 abspielte, war ein absolutes Desaster: 22-over Par, gespickt mit zwei Triple-Bogeys, drei Doppel-Bogeys und zehn Bogeys – nur drei Pars fanden ihren Weg auf die Karte. Gregory selbst gab zu, in dieser Woche Kopf und Technik verloren zu haben, ein Schlag, der sein Selbstvertrauen nachhaltig zerstören sollte.
Der lange Schatten der 92
Die Folgen waren brutal: Seine Karriere geriet ins Schlingern, auf der DP World Tour 2019 schaffte er es gerade mal zu einem einzigen Cut. Die gefürchteten Driver-Yips machten ihm das Leben auf dem Abschlag zur Hölle, sodass er sogar bei der Spanish Open zurückziehen musste, weil er keinen Ball mehr treffen konnte. Eine mentale Tortur, die ihn jahrelang begleitete.
Licht am Horizont
Doch jetzt, im Jahr 2026, scheint sich das Blatt zu wenden. Ein brandaktueller Artikel der PGA Tour vom 16. Juni beleuchtet Gregorys beeindruckenden Kampf zurück. Er hat nicht nur gelernt, über seine mentalen Herausforderungen zu sprechen, sondern auch einen Weg gefunden, im Golf zu bleiben: als PGA Professional. Kürzlich holte er sich in einem dramatischen Finish den Sieg in einem Match – ein klares Zeichen, dass er endlich wieder am Start ist und die Trümmer seiner Vergangenheit aufsammelt.


