
Ein Sieg bei einem der letzten beiden FedEx Cup Playoff-Events ist Pflicht, will er noch eine ernsthafte Chance auf den PGA Tour Player of the Year Award 2026 haben – Wyndham Clark spricht knallhart Klartext. Diese Einschätzung untermauert das wilde Rennen um die begehrte Auszeichnung, bei dem Scottie Scheffler weiterhin der Maßstab ist. Clark pusht nicht nur seine Award-Chancen, sondern kämpft auch um einen Platz im Presidents Cup Team.
Seine klare Ansage: "Ich müsste wohl hier oder nächste Woche einen Sieg einfahren, um überhaupt in Betracht gezogen zu werden." Die "hier oder nächste Woche"-Referenz gilt natürlich für die heiße Phase der FedEx Cup Playoffs, genauer gesagt die BMW Championship und die anstehende Tour Championship. Es ist die Crunchtime, in der sich die Spreu vom Weizen trennt und Legenden geboren werden.
Scheffler auf den Fersen
Clark ist 2026 der einzige Spieler mit mehr als einem Saisonsieg, der gleichzeitig einen Major-Titel in der Tasche hat. Darunter die U.S. Open 2026 und der Triumph beim CJ Cup Byron Nelson 2026 – keine Peanuts, sondern echte Kaliber. Das verleiht ihm eine glaubwürdige Außenseiterrolle, falls er jetzt noch einen drauflegt. Beim Auftakt der BMW Championship zeigte er, dass es bei ihm gerade richtig läuft. Nach Runde eins lag Clark mit einer 6-under 64 Schlaggleichheit an der Spitze, zusammen mit Rory McIlroy, Gary Woodland, J.J. Spaun und Chris Gotterup.
Doppelter Druck
Sein richtig starker Start bei der BMW Championship ist ein klares Statement und stärkt seinen Case im Award-Rennen. Doch die Messlatte bleibt hoch: Scheffler wird von vielen weiterhin als Favorit für die Auszeichnung gehandelt. Für Clark geht es aber nicht nur um den Player of the Year Award; er sitzt derzeit auch außerhalb der Top Six der U.S. Presidents Cup Qualifikation. Dieses Turnier ist die letzte Chance, sich einen dieser heiß begehrten Plätze zu sichern. Das ist doppelter Druck, der uns als Golffans richtig mitfiebern lässt.



