
Stoppuhr auf Cantlay: Die Slow-Play-Debatte kocht vor dem Presidents Cup 2026 hoch
Patrick Cantlays schleichendes Tempo sorgt wieder für Zündstoff auf den Grüns, denn die Diskussion um sein berüchtigtes Slow Play kocht kurz vor dem Presidents Cup 2026 wieder hoch. Seine Spielweise, die Kommentatoren als "sehr langsam" und "methodisch" bezeichnen, könnte Teamkollegen und Gegner beim Match Play mächtig auf die Nerven gehen.
Dabei ist Cantlay als einer von Brandt Snedekers Captain’s Picks fest im US-Team für Medinah 2026 gesetzt. Diese Personalie macht die Debatte um sein Tempo nicht zu einer bloßen Randnotiz, sondern zu einer echten Kader-Entscheidung, die jetzt heiß diskutiert wird. Spectators vor den Bildschirmen sehen das Problem sowieso glasklar.
Warum das Tempo im Match Play zählt
Normalerweise mag man über ein paar Sekunden mehr vor dem Abschlag hinwegsehen, aber im Presidents Cup geht es um mehr als nur Strokes. Im Match Play können Momentum und psychologischer Druck eine entscheidende Rolle spielen. Da ist ein Spieler, der sich Zeit lässt, nicht nur eine kleine Marotte, sondern ein echter Game-Changer, der Gegner regelrecht aus dem Takt bringen kann.
Es ist kein Geheimnis, dass Cantlay schon oft wegen seines gemächlichen Tempos in der Kritik stand. Ob bei Team-Events oder auf der Tour – dieses Thema verfolgt ihn hartnäckig. Seine Teilnahme am US-Team bedeutet nun, dass jedes seiner Moves auf dem Grün noch genauer unter die Lupe genommen wird und seine Performance unter extra Beobachtung steht, wenn die Amerikaner sich für Medinah 2026 rüsten.
Der Fokus auf Medinah
Bisher gibt es keine Anzeichen für disziplinarische Maßnahmen oder offizielle Rügen wegen Cantlays Tempo. Es ist aktuell eher eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung und der scharfen Kommentare, die sich kurz vor dem großen Showdown sammeln. Wie das Team mit dieser Herausforderung umgeht, bleibt abzuwarten, aber eins ist klar: Langeweile kommt beim Presidents Cup 2026 sicher nicht auf.



