
Wer die PGA Tour als Partner sieht und nicht als Rivalen, ist blind oder ein Narr – mit dieser Ansage von Lee Westwood ist die Debatte um eine Rückkehr der LIV-Spieler auf die DP World Tour jetzt endgültig eskaliert. Der Routinier schiesst scharf und macht deutlich, dass er und seine LIV-Kollegen auf die Tour zurückgehören. Eine Ansage, die bei den Spielern, die der DP World Tour die Treue gehalten haben, für dicke Luft sorgt.
Westwood lässt keine Zweifel offen: Spieler mit bestehenden Startberechtigungen sollten easy zurückdürfen. Wer keine hat, muss eben durch die Qualifying School gehen und sich den Status neu erspielen. Für die DP World Tour ist das ein echtes Dilemma: zwischen dem Glanz bekannter Namen und dem Schutz der Spieler, die auch bei kleineren Events am Start waren. Der finanzielle Support der PGA Tour könnte bis 2027 noch einen hohen Preis fordern, so Westwood.
Westwood packt aus
Westwood liefert eine Steilvorlage für weitere Diskussionen. Währenddessen läuft die Uhr für LIV 2.0 ab: Der Stichtag für Zusagen ist der 25. Oktober. Die DP World Tour zieht eine klare Linie: Wer bei der nächsten LIV-Version unterschreibt, verliert seine Mitgliedschaft für 2027. Das bedeutet: Wer sich jetzt für LIV 2.0 entscheidet, kann seine Koffer für die DP World Tour packen.
LIV 2.0 – das grosse Stühlerücken
Einige Big Names haben schon abgewunken: Ian Poulter verlässt LIV und konzentriert sich auf Senioren-Golf. Auch Tyrrell Hatton hat sich verabschiedet. Louis Oosthuizen, Jon Rahm und Sergio Garcia sollen ebenfalls keine Lust auf die neue LIV-Runde haben. Bei Bryson DeChambeau läuft das noch, aber er scheint Wege zu suchen, LIV weiter zu pushen. Dieses Hin und Her zeigt: Die Golfwelt ist im Umbruch und keiner weiss so recht, wo die Reise hingeht.


