
Die Gerüchteküche brodelt, und diesmal geht es um einen der ganz Großen: Ist Tyrrell Hattons LIV-Zukunft schon besiegelt, oder pokert er noch um seinen Platz im Profi-Golf? Insider-Stimmen wie Sir Nick Faldo werfen hier brandheißes Material in den Raum und deuten an, dass nicht nur Hatton, sondern auch Jon Rahm am liebsten wieder auf den traditionellen Touren am Start wären. Diese Spekulationen treffen einen Nerv, denn sie sind Teil einer größeren Unsicherheit, die Top-Spieler von LIV Golf umtreibt.
Was das Ganze noch dramatischer macht: PGA Tour CEO Brian Rolapp hat kürzlich klargestellt, dass es aktuell keinen Plan gibt, einen erleichterten Rückweg für LIV-Spieler zu schaffen. Heißt im Klartext: Die Tür zurück zur PGA Tour ist zu, oder zumindest ist der Spalt so schmal, dass ein Schläger kaum durchpasst. Wer also mit einem Absprung von LIV liebäugelt, muss sich darauf einstellen, dass ein Comeback auf der altehrwürdigen Tour ein echtes Brett wird, ohne die gewohnte "Returning-Member"-Regelung.
LIVs wackelige Pfeiler
Mitten in diesem Tauziehen versucht Hatton selbst, die Wogen zu glätten. Er betont, dass er noch mehrere Jahre Vertrag bei LIV Golf hat und fest davon ausgeht, dass die Liga auch in der nächsten Saison läuft. Doch die Tatsache, dass er sich überhaupt dazu äußern muss, zeigt, wie viel Druck auf den Spielern lastet.
Das Spiel der Spekulationen
Die Zukunft von LIV Golf selbst ist ohnehin ein großes Fragezeichen, mit Gerüchten über eine „LIV 2.0“ oder eine komplett neue Eigentümerstruktur ab 2027. Für Spieler wie Hatton, die sich zwischen den Stühlen fühlen, ist das eine knifflige Situation. Es wird spannend zu sehen, wie sich dieses High-Stakes-Poker entwickelt und wohin Tyrrell Hattons Reise auf dem Grün letztendlich geht. Eines ist klar: Die nächste Saison verspricht Drama pur.



