
Die Gerüchteküche brodelt, und diesmal geht es um mehr als nur einen Birdie: Die Amgen Irish Open könnte zur Generalprobe für die langersehnte Rückkehr der Open Championship nach Turnberry werden. Was zunächst nach wilder Spekulation klingt, hat einiges an Gewicht, denn die treibende Kraft dahinter ist kein Geringerer als Donald Trump höchstpersönlich.
Profigolf-Insider Chubby Chandler bezeichnet die Irish Open unverblümt als „Probelauf für The Open“. Er ist überzeugt: Wenn Trump seinen Auftritt in Doonbeg richtig inszeniert und die Show liefert, könnte Turnberry innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre wieder auf dem Major-Kalender stehen. Ein wichtiger Aspekt sind hierbei Präsentation, Sicherheitskonzepte und die Außenwirkung auf Sponsoren, sollte Trump persönlich den Pokal überreichen.
Das Turnberry-Dilemma
Dabei ist Turnberry keine unbekannte Größe. Der Platz war bereits viermal Schauplatz der Open Championship und lieferte 1977, 1986, 1994 und 2009 echte Hammer-Runden und unvergessliche Golf-Momente. Bisher blockiert die R&A jedoch eine Rückkehr, da angeblich „kommerzielle Herausforderungen“ im Weg stehen. Aber ein Besuch vom Ex-Präsidenten könnte das Blatt wenden und neue Perspektiven eröffnen.
Irische Generalprobe
Diese Woche steht die Amgen Irish Open im Trump International Golf Links & Hotel in Doonbeg zum ersten Mal auf dem Programm. Es ist bereits der 19. verschiedene Austragungsort in der 52-jährigen Geschichte des Events und somit eine Premiere, die es in sich hat. Am kommenden Samstag, den 12. September, wird Trump persönlich am Start sein, nachdem er zuvor Termine in Dublin wahrgenommen hat.


