
Die ehrliche Beichte von Tommy Fleetwood lässt aufhorchen: Sein Eisen-Spiel ist nicht da, wo es sein sollte, aber der Mann managt sich durch wie kein Zweiter. Nach seiner dritten Runde bei der FedEx St. Jude Championship 2026 sprach der Brite offen darüber, dass er mit seinen Eisen „nicht wirklich on point“ sei und sich mit vielen Schlägen einfach nicht wohlfühle. Eine Aussage, die man so nicht oft von einem Top-Pro hört – und genau das macht sie so richtig stark.
Er verriet, dass er sich derzeit "näherkommt" an die Performance, die er eigentlich zeigen will, aber der Weg dahin ist offenbar steinig. Die Runde am Samstag war für ihn „nicht sein bester Ball-Striking-Tag“. Normalerweise wäre das ein Todesurteil für jeden Score, aber Fleetwood zeigte, warum er in der Weltspitze mitspielt. Sein Chipping und Putting liefen so dermaßen heiß, dass er die Schwäche bei den langen Schlägen einfach kaschierte.
Magie am Grünrand
Fleetwood macht keinen Hehl daraus, dass sein kurzes Spiel derzeit das Rückgrat seiner Runden bildet. Wo andere Pros verzweifeln würden, wenn die Eisen nicht sitzen, packt er die Magie um den Grünrand aus. Er hat die Situation einfach "gut gemanagt", wie er selbst sagt. Und das ist das Coole daran: Er zeigt, dass es auf dem Grün nicht immer perfekt sein muss, um ganz vorne mitzuspielen – solange die Nerven aus Stahl und ein brillantes Händchen für die kurzen Dinger am Start sind.
Trotz Wackeleisen oben dabei
Diese Mentalität zahlt sich aus: Trotz der ehrlichen Worte über seine Eisen legte Fleetwood eine 68er-Runde auf das Grün und lag vor dem Finaltag bei 8-under, tied for fourth. Das sind gerade mal fünf Schläge Rückstand auf Leader Scottie Scheffler. Mit Blick auf die finale Runde kündigte Fleetwood bereits an, er hoffe auf einen weiteren schnellen Start, nachdem er zuvor bereits "zwei-unter nach sieben Löchern" lag. Wenn er die Putter- und Chipper-Show wiederholt, könnte das eine Hammer-Runde werden, die alles auf den Kopf stellt.


