
Sepp Straka kämpft bei der BMW Championship in St. Louis ums nackte Überleben im FedEx Cup, sein Weg zur Tour Championship in Atlanta hängt am seidenen Faden. Nur die Top 30 der FedEx Cup Standings sichern sich nach diesem Turnier das Ticket für das Saisonfinale, und der Österreicher stand zu Beginn des Events auf einem wackeligen 43. Rang. Es ist ein Nervenkrimi der Extraklasse, bei dem jeder Schlag zählt.
Nach den ersten 36 Löchern sah es für Straka alles andere als rosig aus: Er lag 1 über Par für das Turnier und befand sich „well back“ im Feld. Das ist Druck, der sich gewaschen hat, besonders wenn die Playoff-Uhr tickt. Doch der Freitag brachte eine kleine Stabilisierung: Durch 16 gespielte Löcher lag er sogar Par und verbesserte sich auf den geteilten 37. Platz. Ein kleiner Lichtblick, aber noch lange keine sichere Bank für die Qualifikation.
Die Hitzeschlacht von St. Louis
Das ist die pure Dramatik, wie sie nur der FedEx Cup schreibt. Die BMW Championship am Bellerive Country Club ist das vorletzte Playoff-Event, ein brutaler Cut vor dem großen Finale in Atlanta. Wer hier nicht liefert, hat Pech gehabt. Straka musste am Freitagmittag zusammen mit Sungjae Im um 12:51 Uhr ET (18:51 Uhr MESZ) auf den Abschlag, mitten in der Nachmittagswelle, als die Scores schon ins Rollen kamen. Die Jagd auf die Top 30 ist gnadenlos.
Elite im Überlebenskampf
Während Straka um seinen Platz in der Sonne rang, lieferten sich an der Spitze die Big Names bereits packende Duelle. Rory McIlroy war am Start und spielte richtig stark auf, während selbst ein Scottie Scheffler Schwierigkeiten hatte und die erste Runde über Par beendete. Das unterstreicht, wie unberechenbar die Lage im FedEx Cup ist und wie schnell sich alles ändern kann. Für Sepp Straka geht es jetzt am Wochenende darum, alles rauszuholen und den Sprung in die Top 30 zu schaffen. Das Grün in St. Louis wird entscheiden, ob sein Traum von Atlanta weiterlebt.



