
Der Solheim Cup 2026 rollt an und Team USA hat eine glasklare Geheimwaffe im Gepäck: eingespielte Doppelpacks, die auf dem Grün abliefern, während Europa noch fieberhaft an den richtigen Kombinationen bastelt. Besonders Nelly Korda und Allisen Corpuz sind da ein Phänomen, ein Dreamteam, das in den letzten beiden Solheim Cups in Foursomes eine lupenreine 4-0 Bilanz hingelegt hat.
Diese beiden Ladies haben bewiesen, dass sie zusammen einfach besser sind: Zwei Siege gab’s 2023 in Spanien und noch mal zwei in 2024 beim Robert Trent Jones Golf Club. Damit haben die Amerikanerinnen eine Foursomes-Option, die ihresgleichen sucht. Überhaupt ist Korda im Foursomes-Format eine Macht: Sechs ihrer zehn Match-Siege im Solheim Cup holte sie genau hier, ein Indiz dafür, wie richtig stark sie in diesem speziellen Modus ist.
Die US-Maschinerie läuft
Team USA bringt nicht nur bewährte Partnerschaften mit, sondern auch ordentlich Rückenwind mit an den Abschlag. Sie holten sich den Sieg beim Solheim Cup 2024 mit einem 15.5-12.5 und treten jetzt unter Captain Angela Stanford zur Titelverteidigung an. Neun Spielerinnen aus dem 2024er-Kader sind wieder am Start, was für die nötige Kontinuität und eine eingespielte Match-Play-Strategie sorgt. Auch wenn Europa traditionell auf heimischem Boden stark ist, haben die USA aktuell die sauberere Storyline, was die Duos betrifft.
Captains am Schaltpult der Chemie
Gerade im Solheim Cup ist es nicht nur die individuelle Klasse, die zählt, sondern vor allem die Chemie auf dem Platz. Captains wie Stanford, selbst eine sechsfache Solheim Cup-Spielerin, wissen, dass die richtigen Paarungen Gold wert sind. Während die USA mit Korda-Corpuz bereits ein unzertrennliches Duo haben, muss Europas Captain Anna Nordqvist ihre besten Kombinationen für Bernardus Golf in den Niederlanden erst noch finden. Es wird spannend zu sehen, wer am Ende die Nase vorn hat, wenn Strategie auf pure Spielkunst trifft.


