
Europa und die USA haben sich am Morgen die Punkte geteilt – 2-2 nach den Foursomes! Das ist der Zündstoff für eine epische Four-Ball-Schlacht am Nachmittag beim Solheim Cup 2026 im niederländischen Bernardus Golf. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein, denn dieser Gleichstand legt die Latte für taktische Meisterleistungen am Nachmittag brutal hoch.
Gerade im Fokus: Nelly Korda und Allisen Corpuz, die sich den Sieg im ersten Foursomes gegen Charley Hull und die Solheim-Cup-Debütantin Lottie Woad mit einem eiskalten 4&3 holten. Damit schreiben sie Geschichte: Als erstes Duo im Solheim Cup erreichen sie einen beeindruckenden 5-0-0 Record zusammen – ein echtes Brett, das die beiden da auf den Rasen legen. Der Auftakt für Team USA war damit richtig stark und zeigt, dass hier mit Nerven aus Stahl gespielt wird.
Nervenkitzel und Debütanten-Feuer
Neben diesem Highlight gab es weitere packende Duelle, bei denen sich kein Team wirklich absetzen konnte. Während Corpuz und Korda den USA einen Punkt sicherten, schlugen die Europäerinnen zurück und holten sich ebenfalls zwei Siege. Für die Fans bedeutet das: reine Dramatik von der ersten Minute an. Besonders Lottie Woads Debüt, direkt im Rampenlicht gegen die Top-Spielerinnen, war ein echter Härtetest. Der 2-2 Zwischenstand nach den Foursomes sorgt dafür, dass jeder Punkt im Four-Ball später Gold wert ist.
Taktik-Poker am Nachmittag
Die Spannung steigt mit dem Start der Four-Ball-Matches am Freitagnachmittag, die um 13:05 Uhr MESZ beginnen. Die Kapitäne müssen jetzt ihre Strategien für die folgenden Paarungen schärfen und die Spielerinnen bestmöglich einsetzen. Es braucht 14 Punkte, um die Trophäe zu behalten, und die USA treten als Titelverteidiger an, nach ihrem 15½-12½ Sieg vor zwei Jahren. Die Konstellation verspricht eine zweite Tageshälfte voller Risiko, Aggression und hoffentlich reichlich Eagles. Die Show läuft!


