
Der Kampf um die Solheim Cup Captaincy 2028 läuft schon jetzt auf Hochtouren, und die Namen, die ganz oben auf der Liste stehen, versprechen eine knisternde Zukunft für den Ryder Cup der Damen. Es geht nicht nur um ein paar taktische Entscheidungen, sondern darum, wer das Ruder in die Hand nimmt und die nächste Ära prägt. Morgan Pressel und Paula Creamer sind die heißesten Eisen für Team USA, während auf europäischer Seite Anna Nordqvist ganz klar den Kurs vorgibt – wenn sie denn will.
Die Spekulationen drehen sich vor allem um jene, die in den letzten Solheim Cup-Zyklen schon entscheidende Rollen gespielt haben. Morgan Pressel war nicht nur 2023 und 2024 Assistentin unter Stacy Lewis, sondern hat auch kürzlich das U.S. Junior Solheim Cup Team in Bernardus zum Sieg geführt – ein klarer Fingerzeig für höhere Aufgaben. Paula Creamer ist ebenfalls am Start und wird als Top-Kandidatin für 2028 gehandelt. Namen wie Brittany Lang, Brittany Lincicome und sogar Superstar Lexi Thompson geistern ebenfalls durch die Gerüchteküche, was die Tiefe an potenziellen US-Führungsfiguren zeigt.
Europäische Strategie und Nordqvists Triumph
Auf der europäischen Seite läuft alles auf Anna Nordqvist hinaus. Ihr Standing ist nach den jüngsten starken Auftritten des europäischen Teams, inklusive der nervenzerreißenden Einzel-Siege, richtig stark. Sie hat gezeigt, dass sie auch unter Druck triumphieren kann und das Team zu Hammer-Runden anspornt. Neben ihr sind auch Mel Reid und Carlota Ciganda im Gespräch, aber Nordqvists Aura ist aktuell wohl die strahlendste. Sie verkörpert genau das, was Europa braucht, um den Amerikanerinnen Paroli zu bieten.
Die Auswahl dieser Kapitäne ist mehr als nur Formsache; sie ist eine Weichenstellung für den Solheim Cup 2028 und die Jahre danach. Wer das Privileg erhält, die Teams zu führen, wird die Mentalität und Strategie prägen. Und in einem Format, das von Emotionen und Teamgeist lebt, sind das Entscheidungen, die über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Man darf gespannt sein, welche dieser Golf-Titaninnen am Ende das Zepter schwingen werden, um den Cup nach Hause zu holen.


