
Linn Grant hat beim Solheim Cup 2026 ihre eigene Vergangenheit kassiert und sich mit einer makellosen 4-0-Bilanz den Respekt der Golf-Welt zurückerobert, nachdem sie zwei Jahre zuvor noch eine 0-4-Pleite verdauen musste. Ein Comeback der Extraklasse, das Europa zum 15-13-Sieg in den Niederlanden verhalf und bewies, dass echte Champions aus ihren Rückschlägen lernen. Was für eine Hammer-Runde der Schwedin!
Grant war die absolute Abrissbirne für Team Europa. Sie spielte in den Partner-Formaten Foursomes und Four-Balls ungeschlagen an der Seite von Maja Stark und legte dann im Einzel gegen Angel Yin noch einen drauf. Das ist nicht nur richtig stark, sondern ein Statement: Diese Spielerin ist für die ganz großen Momente am Start, wenn es drauf ankommt und die Nerven blank liegen.
Der perfekte Turnaround
Der Solheim Cup ist bekannt für seine Hochspannung, bei dem Momentum und Teamchemie oft mehr zählen als reine Weltranglistenpositionen. Und genau hier lief es für Grant. Nach der enttäuschenden Nullrunde 2024 zeigte sie 2026 eine komplett andere Seite ihres Spiels. Sie war in jeder Session ein Pfeiler des europäischen Teams und sorgte so für wichtige Punkte.
Europas Triumph hing am seidenen Faden, bis am Sonntag ein früher Run die Entscheidung brachte: Sechs der ersten acht Einzelpartien gingen an das Heimteam, was den Grundstein für den 15-13-Sieg legte. Grants Leistung war dabei absolut entscheidend, sie war der Turbo, der die Europäer von Anfang an nach vorne trieb. Selbst Insider erinnern sich an ihre nervenstarken Putts, die zeigen, wie sie für solche Clutch-Momente gemacht ist. Eine Story, wie sie das Drehbuch nicht besser hätte schreiben können.


