
Die Solheim Cup 2026 gleicht einem brutalen Thriller, denn nach dem Samstag steht es 8:8 zwischen Europa und den USA. Obwohl Europas eigentlich hochkarätiges Duo Charley Hull und Lottie Woad erneut strauchelte und wichtige Punkte liegen ließ, hielt das Team um Captain Anna Nordqvist stark dagegen, bevor die Amerikanerinnen am Nachmittag zum Ausgleich punchten.
Am Morgen sah die Welt für Europa noch rosiger aus: Mit einer 7:5-Führung gingen die Teams nach den Foursomes in die Mittagspause. Besonders Maja Stark und Linn Grant zeigten eine Hammer-Runde, als sie Superstar Nelly Korda und Allisen Corpuz in die Schranken wiesen und damit für ordentlich Momentum sorgten. Doch Hull und Woad mussten sich schon hier Alison Lee und Lauren Coughlin geschlagen geben – eine 6&5-Pleite, die als eine der größten Niederlagen in der Solheim Cup Foursomes-Historie in die Bücher eingeht.
Nervenprobe am Nachmittag
Die USA nutzten den Schockmoment eiskalt aus. In den Nachmittags-Fourballs holten sie sich einen 3:1-Sieg, der Europas Führung komplett pulverisierte. Erneut waren es Yealimi Noh und Andrea Lee, die Hull und Woad mit 1 auf bezwingen konnten. Die Bilanz des vermeintlichen Dream-Teams ist mit nur 0,5 Punkten aus drei gemeinsamen Matches bisher ernüchternd. Auf X wird Captain Nordqvist bereits kritisiert, warum sie an dieser Paarung festhält.
Showdown am Sonntag
Jetzt geht es in den Einzeln richtig zur Sache. Zwölf Matches stehen an und die Luft knistert förmlich vor Spannung. Europa braucht 14,5 Punkte, um die Trophäe zurückzuerobern, während den USA 14 Punkte genügen, um sie zu verteidigen. Das bedeutet: Jeder Schlag zählt, jede Nervenschlacht wird entscheidend sein. Der Sonntag wird ein Fest für alle Golfer und ein echter Winner-takes-it-all-Showdown auf dem Grün von Bernardus Golf.


