
Gerade, als wir dachten, das Drama zwischen PGA Tour und LIV könnte nicht wilder werden, kommt Bryson DeChambeau um die Ecke und mischt die Karten neu. Der "Mad Scientist" hat klare Ansagen gemacht, die nicht nur die Golfwelt, sondern auch die Creator-Szene aufhorchen lassen. Es scheint, als hätte er seinen persönlichen Plan B für eine Zukunft ohne LIV Golf schon lange in der Pipeline.
Bryson, der auf YouTube das Golf-Ding schon richtig stark dominiert, plant jetzt, seinen Kanal global zu pushen. Videos in mehreren Sprachen, um wirklich jeden Golfer auf der Welt zu erreichen – das ist die Ansage. Er will nicht nur auf den Majors abliefern, sondern auch als Content Creator relevant bleiben. Was für ein Move, wenn man bedenkt, wie die Gerüchteküche um LIV brodelt!
LIV im Schwebezustand
Denn genau da liegt der Haken: Die Unsicherheit bei LIV Golf ist real. Es kursieren Berichte über einen möglichen Rückzug der milliardenschweren PIF-Finanzierung Ende der 2026er Saison. Das wirft natürlich die Frage auf, welchen Weg die LIV-Stars einschlagen werden. Während Jon Rahm bereits seine DP World Tour-Strafen beglichen und seinen Ausstieg als schwierig bezeichnet hat, scheint Brysons Situation ganz anders zu laufen.
Rahm hat sich sortiert, Bryson plant anders
Anders als Rahm, der sich mit der DP World Tour geeinigt hat und keine Blockade mehr am Start ist, scheint Bryson seinen eigenen, sehr individuellen Weg zu gehen. Sein Fokus auf die digitale Welt gibt ihm eine Flexibilität, die andere LIV-Spieler vielleicht nicht haben. Man darf gespannt sein, wie dieser Schachzug im großen Golf-Schachspiel ausgeht und ob seine YouTube-Strategie am Ende richtig stark aufgeht.



